Neukirchen

Neues beim Schützenfest gewagt, Sympathien gewonnen – Bildergalarie

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- Lichtenfels-Neukirchen. Ein Wochenende lang bestimmten die Schützen das Geschehen in Neukirchen. In der Festhalle und beim Festzug boten die ortsansässigen Vereine und die befreundeten Schützenvereine ein prächtiges Bild.

Das Bewährte erhalten und Neues versuchen“, unter dieses Motto hatte Vorsitzender Maik Weishaupt das diesjährige Schützenfest gestellt und den Anspruch auch dem neuen Königspaar bei der Amtseinführung ins Stammbuch geschrieben.

Den ersten neuen Schritt hatte Alexander Peter, der vor Wochenfrist mit dem 160. Schuss die Königswürde erzielt hatte, schon zu Beginn des Weges von seiner Wohnung zum Kirchplatz getan. Denn bevor sich der Zug in Bewegung setzte, nahm der Regent mit Tochter Dania schon einmal die Zukunft des Vereins an die Hand und sprengte so die traditionelle Zweierreihe bis zur Ankunft am Ziel.

Schon das Programm am Samstagabend in der Festhalle hatte deutlich gezeigt, dass sich vermeintliche Gegensätze nicht nur miteinander vertragen, sondern eng miteinander verbunden sein können. Denn zum gelungenen Schützenfest gehört ebenso das gerührte Innehalten bei den Ehrungen wie das ausgelassene Feiern und Tanzen bis in die frühen Morgenstunden.

Beim prächtigen Umzug durch den Ort am Sonntagnachmittag übernahm der Musikverein die Führung, gefolgt von Vorsitzendem Maik Weishaupt und dessen Stellvertreter Heinz Wirwahn, die Bürgermeister Uwe Steuber in ihre Mitte nahmen. Als weitere heimische Gruppen folgten der Männergesangverein, der Sportverein und die Kirmesburschen.

Der Spielmannszug Sachsenberg führte die Gastvereine an und verschaffte der Kapelle an der Spitze des Zugs einige Verschnaufpausen, ehe die Musikanten ihre Stimmen am Haus des neuen Königs vereinten. Die Schützenvereine aus Rengershausen, Dreislar und Goddelsheim brachten zudem Farbe ins Geschehen und ihre gekrönten Häupter samt Gefolge sorgten für etliche schöne Anblicke vor dem ganz großen Moment: der Proklamation. Am vergangenen Wochenende habe Alexander Peter bewiesen, dass er als Vorsitzender der Feuerwehr nicht nur gut mit der Löschkanone, sondern auch mit Feuerwaffen umgehen könne, lobte Maik Weishaupt bei der Übergabe der Kette die sportlichen Fähigkeiten des neuen Königs, in dessen Hofstaat er sich anschließend einreihte.

Mit dem Königstanz in der Festhalle eröffnete das frisch inthronisierte Paar seine Amtszeit. Eine harte Geduldsprobe für die Kinder, die sich beim anschließenden Kindertanz reichlich Süßes sicherten. Dann wurde bis in den späten Abend kräftig gefeiert. (ahi)

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