Korbach

Neues Feuerwehrhaus in Eppe eingeweiht

- Die Platznot hat ein Ende: Die Brandschützer aus Eppe haben am Samstag ihr neues Feuerwehrgerätehaus jetzt auch offiziell in Betrieb genommen. Zur Feier kamen etliche Gratulanten.

Es war vielleicht nicht das dringendste Bedürfnis der Epper Feuerwehrleute, doch nach fast 75 Jahren ohne ist endlich für Erleichterung gesorgt: Die neue Toilette mit Wasserspülung lässt die Brandschützer der Verrichtung diverser Geschäfte nun wesentlich entspannter entgegenschauen. Über Jahrzehnte mussten die Wehrleute die Örtlichkeiten in einer benachbarten Gastwirtschaft aufsuchen. Denn – und das war das eigentliche Übel – in der alten Unterkunft herrschte arge Raumnot: Schulungsraum und Treffpunkt für die Epper Feuerwehrleute war rund 40 Jahren lang ein einzelner Raum an der Hauptstraße. Die beiden Fahrzeuge waren an verschiedenen Orten privat untergestellt.

„Seit vielen, vielen Jahren haben die Epper Feuerwehrleute immer wieder auf die Notwendigkeit eines neuen Feuerwehrhauses hingewiesen“, sagte Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt bei der offiziellen Inbetriebnahme.

Das neue Gebäude bietet nun auf 250 Quadratmetern üppig Platz. „Bei der Anordnung der Räume wurde großer Wert auf die Funktionalität gelegt“, erklärte Schmidt. Die Bereiche Schulung und Umkleide sind durch einen Flur getrennt, die Einfahrt für ankommende Autos und die Ausfahrt für die Einsatzfahrzeuge sind ebenfalls separiert.

„Wir haben lange gerungen um den richtigen Platz“, sagte Bürgermeister Klaus Friedrich. Vom jetzigen Standort in der Nähe der Grundschule aus sei die optimale Erreichbarkeit für alle Teile des Ortes gewährleistet. Das Stadtoberhaupt lobte außerdem den ehrenamtlichen Einsatz der Wehrleute beim Bau des Gebäudes: „Sie haben mit Fleiß und Akribie ihren Traum verwirklicht.“ Was mit dem alten Feuerwehrhaus geschehen soll, ist indes noch offen. „Hier müssen wir noch diskutieren“, so Friedrich.

Glückwünsche zum neuen Haus gab es auch von Stadtverordnetenvorsteher Heinz Merl, Ortsvorsteher Jürgen Knierim, Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick, Pfarrerin Barbara Grenz und Manfred Hankel, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, und den Anwohnern.

Der Epper Wehrführer Egon Weller beförderte darüber hinaus seine Stellvertreterin Marina Lempart zur Oberlöschmeisterin.

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