Neues Netzwerk: Kor-Working

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Hell, freundlich und Hightech im neuen Kor-Working Büro: Tim Oberlies, Fabian Schmal (beide Network WF), Armin Schwarz (Landtagsabgeodneter), Werner Niederquell (Wirtschaftsförderung), David Pohlmann (Billbee), Klaus Friedrich (Bürgermeister), Sara Pohlmann und Renee Kreijkes (Billbee).

Manche Betriebe benötigen viel Platz, und es zieht sie auf die grüne Wiese am Stadtrand, andere brauchen nur einen Arbeitsplatz auf kleinstem Raum und sind deshalb in der Innenstadt bestens aufgestellt.

David Pohlmann arbeitet für die Firma Billbee in Detmold. Sie programmieren ECommerce Warenwirtschaftssysteme und Verkaufs- Schnittstellen für den Online- Handel. Den gebürtigen Berndorfer zog es wieder zurück in die Heimat, für eine neue Niederlassung in Korbach suchte er ein Büro für ein bis zwei Arbeitsplätze, mehr ist nicht nötig für seine Projekte. Das Büro war schnell gefunden, sogar eine ganze Etage, denn im Gebäude der Waldeckischen Landeszeitung in der Lengefelder Straße gab es Platz und perfekte Technikanbindung. Seine Büro-Idee hat er dann gleich noch etwas ausgeweitet.

„Co-Working“ ist in vielen großen Städten angesagt. Dahinter steckt eine neue Arbeitsform: Kleinere Start-up- Unternehmen und andere, die einen Arbeitsplatz kurz- oder langfristig benötigen, können günstige Arbeitsflächen in meist größeren Büroräumen anmieten, tageweise, wochenweise oder länger und sind damit äußerst flexibel. Sie teilen sich zwar die Räume möglicherweise mit anderen Unternehmen, aber wenn das zusammen passt, ist das ideale Netzwerk entstanden.

„Das gibt eine lockere und kreative Arbeitsatmosphäre“, so Pohlmann. Er sieht darin aber kein klassisches Mietgeschäft, sondern die Förderungen von aktuellen Netzwerken durch gemeinsame Begegnungsfläche. Die Wirtschaftsförderung war schnell mit im Boot und hat die Idee unterstützt. Ein weiterer Mieter ist bereits dabei: Network Waldeck Frankenberg ist der ideale Partner, zumal sich das junge Team gerade die Idee des Netzwerkens und den Ansatz, junge Leute zu motivieren, nach Waldeck-Frankenberg zu ziehen, auf die Fahnen geschrieben haben. „Kor-Working“ heißt das Konzept in Korbach. Zwei Räume mit mehreren Arbeitsplätzen stehen derzeit noch zur Verfügung, und es gibt schon einige Anfragen.

Landtagsabgeordneter Armin Schwarz gratulierte den jungen Unternehmern zu ihrer Idee, schließlich waren manche von ihnen mal seine Schülerinnen und Schüler, als er noch als Lehrer unterwegs war. Er sieht die Zukunft der Region nicht nur in den Netzwerken an sich, sondern vor allem, wenn darin ein enger Bezug zur Heimat vorkommt. Bürgermeister Klaus Friedrich begrüßte das Team in der Kreisstadt und freute sich auf das neue „Erfolgsmodell“ mit den Worten: „Das wird keine Eintagsfliege“. Auch das Network Waldeck-Frankenberg ist froh, mit dem Büro endlich eine stabile Anlaufstation für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie weitere Interessenten zu haben.

Weitere Informationen gibt es unter www.korworking.de

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