Konzert des Musikvereins Rhadern in der Franziskuskapelle

Neujahrsgrüße für Ohr und Herz

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Der Rhaderner Jugendchor unter Leitung von Gisela Grosche sang mehrere Stücke, beim Neujahrskonzert in Rhadern erstmals begleitet von Gitarre und Cajon.

Lichtenfels - Rhadern. - Der Musikverein Rhadern hat am Sonntag zu einem Neujahrskonzert eingeladen. Die Gruppen und Solisten, die das Konzert gestalteten, haben Musik für Ohr und Herz gespielt.

Wenn der Rhaderner Musikverein alle zwei Jahre zum Neujahrskonzert in die Franziskuskapelle einlädt, wird es eng in der kleinen Kirche. Auch am Sonntagnachmittag war jeder Platz besetzt - Menschen und Musik nahmen den warmen Kirchenraum ein, während draußen windiges Winterwetter herrschte.

Auch wenn einige der mitwirkenden Gruppen durch Krankheit geschwächt waren und nicht in voller Besetzung spielen konnten, so haben die Gastgeber doch mit Bravour ihr Ziel erreicht, „musikalische Leckerbissen zum neuen Jahr für Herz und Ohr“ zu bieten. Vom Musikverein Rhadern wirkte das Flöten-Ensemble mit, das sich Englischer Virginalmusik und einer Intrade widmete, aber auch zusammen mit der Gruppe Con Brio spielte: So spielten sie unter anderem gemeinsam das Wintermotiv aus „Die Vier Jahreszeiten“ von Vivaldi, auf dem Klavier begleitet von Tatjana Kouper.

Auch der Jugendchor unter Leitung von Gisela Grosche war mit von der Partie, sang unter anderem „Caresse sur l’océan“ und wurde erstmals live mit Gitarre und Cajon begleitet, gespielt von Andreas Kalhöfer, Karsten Kalhöfer und Frank Leyhe.

Ein feines Stimmungsgemälde zeichnete Tatjana Kouper auf dem Klavier mit dem Stück „November“ und begeisterte später zusammen mit ihrem Mann Jouri Zak mit der „Petersburger Schlittenfahrt“, die sie vierhändig am Klavier spielten. Schließlich begleitete die Pianistin auch Torben Schott an der Violine, der für das schwungvoll interpretierte Stück „Gigue from Sonata in D minor“ von Veracini besonders viel Applaus erhielt.

Achtung und Beifall verdienten sich auch Anneke Heine und Timo Reips an der Orgel - besonders gelungen Anneke Heines Interpretation von der „3. Skizzi aus vier Skizzen für Pedalfügel“. Nachdem Elke Schnatz, stellvertretende Vorsitzende des Musikvereins, das Schlusswort gesprochen hatte, sangen Mitwirkende und Gäste gemeinsam das Stück „Pomp and Circumstances“ von Elgar. Durch das Programm hatte Gisela Grosche geführt.

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