Gymnasiasten im praxisnahen Planspiel

In „Ökoland“ gibtes viel zu lernen

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Beim praxisnahen Planspiel hatten rund 20 ALS-Oberstufenschüler das „Ökoland“ im Blick: (v. l.) Lehrer Carsten Schäfer, Bernd Schreiber, Lehrer Jürgen Noebel, Benjamin Kannel, Thorsten Schmidt und Tabea Zimmermann im Sitzungssaal des Korbacher Rathauses. Zum Abschluss ging es ins Gespräch mit dem Bürgermeister.

Korbach. - Wirtschaft, Regierung, Parlament, Umwelt, Bürger - das alles verlangt ein komplexes Zusammen-wirken. Schüler der Alten Landesschule nahmen teilan einem praxisnahen Test beim Planspiel „Oekowi“.

Vier Tage lang steckten rund 20 Oberstufenschüler der ALS die Köpfe im Korbacher Rathaus zusammen, um den idealen Staat zu bauen. „Oekoland“ heißt er - und ist ein computergestütztes Planspiel, entwickelt von der Hochschule St. Gallen in der Schweiz. Dabei dient das Alpenland auch als Vorbild, um ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Ziele miteinander zu verknüpfen.

Dies durften die Schüler in Sitzungssaal und Räumen des Korbacher Rathauses üben, ein sehr gutes und praxisnahes Umfeld, wie die Lehrer Jürgen Noebel und Carsten Schäfer betonten. Unter ihrer Modera-tion gingen die Schüler zum Abschluss am Donnerstagmorgen in einen spannenden Dialog mit Korbachs Bürgermeister Klaus Friedrich.

Was die Schüler aus „Ökoland“ vor allem mitnehmen: Es ist extrem schwierig, die Balance zwischen Umwelt, Infrastruktur, Finanzen und gesellschaftlichen Wünschen zu finden. Manches hehre Ziel endet im finanziellen Fiasko oder in hoher Arbeitslosigkeit. Was am meisten hilft: ein inten-siver Dialog zwischen Politik, Bürgern und Unternehmen.(jk)

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