Verlegung der Wettermessstation in den Kellerwald heizt Debatte um „Verspargelung“ der Landschaft an

Ohne Radar mehr Windräder

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Das Wetterradar des Deutschen Wetterdienstes soll von Flechtdorf nach Jesberg umziehen.

Korbach/Diemelsee. Die Positionen könnten nicht gegensätzlicher sein: Ein Windkraft-Investor sieht im Wetterradar des Deutschen Wetterdienstes ein Hindernis für den Bau neuer Anlagen zwischen Korbach und Goddelsheim, Willingen und Adorf.

Die drei bereits mit vielen Windrädern ausgestatteten Kommunen betrachten die Fünf-Kilometer-Sperrzone, die mit dem Mess-Standort bei Flechtdorf verbunden ist, als Schutzschirm gegen eine Verspargelung der touristisch wertvollen Gebiete. Und was die einen verhindern wollen, erscheint den anderen geradezu als Verheißung, nämlich den weiteren Fortschritt der Energiewende.

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