Korbacher Stadtkirchengemeinde verabschiedet Pfarrer Günter Engemann am Sonntag in der Nikolaikirche

Pfarrer Engemann geht in den Ruhestand

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„Waldecker bin ich immer geblieben“: Günter Engemann geht in den Ruhestand. Am Sonntag wird er in der Nikolaikirche verabschiedet.

Korbach. Nach fast 40 Dienstjahren wird Pfarrer Günter Engemann am Sonntag in den Ruhestand verabschiedet. Er erinnert sich an erste theologische Fragen in seiner Jugend in Volkmarsen und spricht über Pläne für den Ruhestand. Seine Stelle ist ausgeschrieben.

Damals, als Günter Engemann gerade konfirmiert worden war, saß er auf der Empore der evangelischen Kirche in Volkmarsen. Eine schlichte Kirche, ohne bunte Fenster oder Verzierungen. Worauf es ankam, war das Wort. Und das störte den jungen Waldecker nicht im geringsten. „Alles ging über den Kopf“, sagt er heute, „das hat mich geprägt.“ Er sei wegen der Predigt in die Kirche gegangen, schon damals als Jugendlicher. Und dann begann er, selbst zu lesen, zu forschen, zu prüfen. Weil er sich mit theologischen Fragen beschäftigen wollte, studierte er Theologie. 

Was sich seit damals geändert hat? „Ich bin nach wie vor eher ein nüchterner und rationaler Typ und verstehe die Wissenschaft als Schlüssel zur Bibel“, sagt der Korbacher Pfarrer. Aber im Laufe der Zeit habe er verstanden: Der Mensch hat fünf Sinne. „Und dann bin ich auch selbst sinn-froher und mein Herz ist weiter geworden“, sagt er. Nach 39 Dienstjahren nimmt Günter Engemann am Wochenende seinen Hut.

Der Abschiedsgottesdienst beginnt am Sonntag (14 Uhr) in der Nikolaikirche, anschließend wird ins Bürgerhaus zu Kaffee und Kuchen eingeladen. (resa)

Mehr zum Rückblick und zum Ausblick des Korbacher Pfarrers lesen Sie in der WLZ am 30. November.

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