So klingt die Region: WLZ-Serie "Musiker im Porträt"

Plan-B: Authentische Texte und rockiger Sound

Machen Akustik-Rock mit unterschiedlichen Einflüssen: Philipp Zimmermann (von links), Bastian Griese, Sebastian Dittrich und Kooshan Baheri sind die Band Plan-B. 
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Machen Akustik-Rock mit unterschiedlichen Einflüssen: Philipp Zimmermann (von links), Bastian Griese, Sebastian Dittrich und Kooshan Baheri sind die Band Plan-B. 

Zahlreiche Solokünstler und Bands aus Waldeck-Frankenberg sorgen für handgemachten Sound. In einer Serie stellen wir Musiker vor. Heute: Plan-B

Das Wichtigste für Plan-B? „Unsere Songs sollen authentisch sein und das soll das Publikum auch spüren“, sagt Bastian Griese. Der Leadsänger schreibt alle Texte selbst, erzählt darin, was „in meinem Leben passiert, es geht um Situationen, die jeder kennt“. 

Und damit alle verstehen, was er zu sagen hat, wird auf Deutsch gesungen. „So ist es leichter, sich auszudrücken, und man erreicht die Menschen besser“, sagt Sebastian Dittrich. Die Musik soll zum Nachdenken anregen, sagt Griese, ebenso aber auch Kraft geben. Positive Energie stecke in jedem Lied.

Gemeinschaftsprojekt 

Auch wenn Griese die Texte und die Melodien liefert: Die Songs tragen immer den Stempel „Plan-B“, denn alle sagen ihre Meinung, entscheiden mit und feilen gemeinsam daran. „Jeder bringt seinen Part mit ein“, sagt Philipp Zimmermann. Durch die unterschiedlichen Musikgeschmäcker finden sich auch verschiedene Einflüsse in den Liedern wieder: Akustik-Rock machen sie, doch auch Pop und Punk sind herauszuhören. 0815-Musik – darauf haben sie keinen Bock.

Dass sie mit ihrem Sound ankommen, haben sie schon bei zahlreichen Konzerten erlebt, unter anderem beim Hessentag in Korbach vergangenes Jahr und in diesem Sommer bei einem Stadtfest in Vysoké Mto in Tschechien, einer Partnerstadt Korbachs. Eine Stunde standen Plan-B dort auf der Bühne, rockten bis zu 300 Zuschauer und die gingen mit – trotz Sprachbarriere.

Jetzt ist die Band komplett

Seit den Proben für Vysoké Mto haben Plan-B einen neuen Drummer. Kooshan Baheri war kurzfristig eingesprungen, „aber wir wollen ihn unbedingt behalten“, sagt Griese.

Die Band ist damit komplett, die Chemie stimmt. Und auch das Ziel ist allen gemeinsam: Sie wollen mehr erreichen als das, was sie bisher geschafft haben. Hauptberuflich Musik zu machen sei der Traum jedes Musikers, sagt Sebastian Dittrich. „Aber gerade hier in dieser Gegend wird es wohl ein Traum bleiben.“

Es wird noch gefeilt 

Am Gesang feilen sie noch. „Wir wollen voller klingen.“ Unterricht habe keiner bisher genommen, sie eignen sich alles selbst an.

Künftig wollen Plan-B mehr Auftritte als bisher absolvieren, fünf bis sechs gebe es jetzt pro Jahr. Auch dank der Arolser Barock-AG, die die Gruppe sehr unterstütze. Was auch bei mehr Auftritten nicht auf der Strecke bleiben soll ist der Spaß. Deswegen hätten sie überhaupt erst angefangen, sagt Griese. 2016 hat sich die Band gegründet. Und seitdem gilt für sie: Zum Zwang soll die Musik nicht werden.

Emotionen soll auch Publikum spüren

Den Spaß, den die Gruppe hat, soll auch das Publikum spüren. „Wir wollen sympathisch rüberkommen und den Kontakt mit den Leuten“, sagt Dittrich. „Und wir wollen die Menschen mitreißen“, so Griese. Wie das aussieht, davon können sich Musikfans am Samstag, 21. Dezember, bei einem Auftritt im Korbacher Jugendhaus ein Bild machen.

Mehr Infos gibt's auf der Facebook-Seite der Band, viele Videos im YouTube-Kanal und viele Fotos und weitere Videos auf Instagram.

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