Stadtwettkämpfe der Lichtenfelser Feuerwehren · Sachsenberg gewinnt bei Jugend und Einsatzabteilungen

Positiver Trend bei Wettkampfleistung

Lichtenfels-Neukirchen - Einen Wettbewerb im Löschen und Retten trugen Brandschützer von vier Lichtenfelser Feuerwehren in Neukirchen aus.

Schläuche verlegen, Türen aufbrechen, Feuer löschen und Opfer retten – und das alles auf einer grünen Wiese im strahlenden Sonnenschein, während interessierte Zuschauer das Geschehen verfolgen und Schiedsrichter jeden Handgriff bewerten. Eine Woche vor dem Kreisentscheid der Feuerwehren nahmen Mitglieder der Einsatzabteilungen von vier der acht Lichtenfelser Feuerwehren an den Stadtwettkämpfen in Neukirchen teil. Die Gastgeber waren mit der Organisation der Veranstaltung beschäftigt, die restlichen drei hatten terminliche Schwierigkeiten: „Der Kreisentscheid ist dieses Jahr sehr spät, während wir in Lichtenfels viele Konfirmationen feiern“, erklärte Stadtbrandinspektor Klaus Debus. Mit dem, was die anwesenden Wehren zeigten, waren sowohl Debus als auch die Schiedsrichter zufrieden: „Es ist ein eindeutiger Trend, die Leistung geht nach oben“, fasste Karl-Friedrich Schmidt aus Immighausen zusammen – er war der einzige Schiedsrichter aus Lichtenfels, seine Kollegen stammten aus Goldhausen, Ober-Ense und Hemmighausen, die für den Jugendwettkampf aus Twistetal. Er rief auf, das Trainierte beim Kreisentscheid auch wirklich einzusetzen. Die stärkste Leistung zeigte die Feuerwehr aus Sachsenberg: Mit 100 Punkten lag sie vor Goddelsheim (93 Punkte), Münden (90 Punkte) und Immighausen (80 Punkte). Da in Lichtenfels Senioren- und Juniorenwettkämpfe gemeinsam durchgeführt werden, zeigten auch die Nachwuchsbrandschützer der drei erstplatzierten Orte ihr Können – wegen der Verletzungsgefahr ohne Wasserdruck, aber „im Prinzip mit der gleichen Übung“, wie Debus erklärte. Auch hier setzte sich Sachsenberg vor Goddelsheim und Münden durch. Die Jugendfeuerwehr nutzte die Wettkämpfe, um Christopher Padberg zu ihrem Sprecher zu wählen. Seine Stellvertreterinnen werden Maja Battefeld und Kim Schreiber. Nicht nur Können, auch lange Dienstzeit wurde anerkannt: Für 25 Jahre aktiven Dienst ging das silberne Brandschutzehrenabzeichen am Bande an Dirk Trachte, Rolf Steuber und Karl-Heinrich Steuber aus Immighausen sowie an Markus Lechky aus Sachsenberg. Eine finanzielle Würdigung erhielten zwei Goddelsheimer: Anerkennungsprämien für zehn und zwanzig Jahre Dienst gingen an Wehrführer Peter Bochon und Thorsten Brützel.Neben dem Lob für einen reibungslosen Ablauf war den Gastgebern noch ein kleiner Triumph vergönnt: Sie gewannen die Spaßwettkämpfe, bei denen es darum ging, beim „Löschen“ mit einer Kübelspritze möglichst wenig Wasser zu verschwenden.

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