Rhadern

„Prächtige Idee“ umsetzen

- Lichtenfels-Rhadern (den). Neue Wege möchte das Pflegezentrum Lichtenfels gehen. Geschäftsführer Manuel Gebhardt stellte am Freitag den Plan für einen Erlebnis- und Bewegungspark auf 15 000 Quadratmeter Fläche vor.

Es ist nicht gerade eine Kleinigkeit, die Gebhardt zusammen mit seinem Betreuungsteam vorhat: Direkt hinter dem Sitz des Seniorenzentrums in Rhadern soll auf einer großen Wiese eine Begegnungs-, Wirkungs- und Erholungslandschaft für die Allgemeinheit entstehen. Das Gelände soll in elf verschiedene Themenbereiche wie „Tasten und Fühlen“, „Garten und Landwirtschaft“ und „Mensch und Tier“ gegliedert werden. „Es geht uns nicht nur um die Bewohner unserer Einrichtung“, stellte Gebhardt bei der Präsentation klar, bei der Angehörige, die örtliche Politprominenz und Bundestagsabgeordneter Gerald Weiß anwesend waren. Der Vorsitzende im Ausschuss Arbeit und Soziales konnte einige offene Fragen klären und Anregungen geben. Größter Knackpunkt bisher: die Finanzierung. Etwa 2,1 Millionen Euro Investitionskosten hat ein beauftragter Landschaftsarchitekt ausgerechnet. Hinzu kommen noch die laufenden Unterhaltungs- und Personalkosten für den Park. Da diese Summe für den Betreiber alles andere als die sprichwörtlichen „Peanuts“ sind, versucht er, die Finanzierung für Bau und Unterhalt auf breite Beine zu stellen. Positiv könnte sich dabei auswirken, dass es solch einen Park bisher in Hessen, vielleicht sogar in ganz Deutschland nicht gibt, wie Weiß meinte. Ein Kinderspielplatz für gesunde und behinderte Kinder direkt neben einem See mit Wasserfall, der an einen Barfußpfad anschließt: Das Angebot ist gewaltig. Aussichtsplattform, Grillhütte, Blumenwiese, Vogelvoliere, ein „Duftplatz“, Hochbeete und ein Kräutergarten sind ebenfalls im Angebot für die Heimbewohner, Gruppen von anderen Einrichtungen, Angehörige und die Allgemeinheit. „Einzelne betreute Gruppen von außerhalb könnten sich zum Beispiel um die kleinen Anbauflächen kümmern und die Ernte auf den regionalen Wochenmärkten verkaufen“, schlug Gebhardt vor.Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ-Ausgabe vom Samstag, 5. September 2009.

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