Gemeinde Diemelsee ehrt in der Adorfer Dansenberghalle ihre erfolgreichsten Sportler

Präsente für erfolgreiche Diemelseer Sportler

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Diemelsee-Adorf - 63 Sportler aus der Großgemeinde erhielten gestern Abend Präsente als Würdigung für ihre Leistungen.

Der Auftakt des traditionsreichen Kram- und Viehmarktes bildete den würdigen Rahmen für die 18. Diemelseer Sportlerehrung. Immer wieder donnerte durch die Dansenberghalle der Applaus für die Geehrten, von denen einige herausragende Erfolge erzielt haben - siehe den Kasten.

Die Sportlerehrung habe eine lange Tradition, sagte Bürgermeister Volker Becker in seiner Ansprache. Sie solle den Dank der Gesellschaft und der Gemeinde ausdrücken „für Leistungen, die nicht alltäglich sind“. Mit ihr „zollen wir Menschen aller Altersgruppen unseren Respekt“. Sie hätten eine Vorbildfunktion. Am Abend zeige sich nicht nur die Bandbreite der Sportarten, berücksichtigt würden auch „engagierte und motivierte Menschen“ außerhalb der sportlichen Betätigung: „Funktionäre“ der Vereine.

Die Geehrten hätten „zahlreiche Stunden für das sportliche Leben in unserer Gemeinde“ aufgebracht und „hervorragende Leistungen“ gezeigt, sagte Becker. Sie hätten in ihren Sportarten große Siege gefeiert oder gute Platzierungen erreicht. „Sie haben alle Erwartungen mehr als erfüllt, in entscheidenden Momenten Ihr Bestes gegeben - das ist unser aller Dank und Applaus wert.“ Grundvoraussetzung für diese Leistungen seien „Disziplin, Ehrgeiz und Zielstrebigkeit“, kurz: die „sportliche Haltung“. Sie sei bei den Geehrten des Abends gegeben.

Er lobte aber auch die Funktionäre, ohne die keine Vereine bestünden und ohne die es keine Wettbewerbe gäbe: „Ohne sie wäre Sport meist ein individuelles und meist teures Vergnügen, ohne sie läuft nichts!“ Ein Dank gelte zudem den vielen Betreuern, Übungsleitern und Helfern hinter den Kulissen. Aber auch die Eltern und Großeltern hätten hinter den Sportlern gestanden, hätten sie angespornt, gefördert und aufgemuntert.

Unverzichtbar seien aber auch die finanziellen Grundlagen, die ein breites Angebot und gute Trainingsmöglichkeiten erst ermöglichten. Er freue sich, dass es der Gemeinde „auch in Zeiten löchriger Geldbeutel“ stets möglich gewesen sei, Gelder für die Sportförderung bereit zu stellen - zum Beispiel in Form direkter Zuschüsse für den Betrieb von Sportstätten. Dafür wende Diemelsee jedes Jahr eine erhebliche Summe auf.

Lernen fürs Leben

Becker verwies als Beispiel auf die rund 270 0000 Euro teure Sanierung der Dansenberghalle, die nach dem Viehmarkt beginnen soll. Sie sei aus Sicht der Gemeinde sinnvoll, denn „der Sport erfüllt unbestritten wichtige gesellschaftliche Funktionen: Er ist spannende Unterhaltung und sinnvolle Freizeitbeschäftigung“, und was sich junge Leute aneigneten, sei für ihr ganzes Leben bedeutsam. Sie lernten, Regeln einzuhalten, mit Niederlagen umzugehen, „seinen gegenüber zu achten“ und Disziplin zu wahren. „Das führt nicht nur im Sport zum Erfolg.“

„Glückwunsch für die tollen Leistungen“, rief der Vorsitzende des Sportkreises, Uwe Steuber. Er sei beeindruckt, dass die Gemeinde anders als Korbach die Sportlerehrung nicht aus Geldnot gestrichen habe. „Wenn man in die funkelnden Augen der Jugendlichen blickt, sieht man, dass die Entscheidung richtig war.“ Er wünschte allen viel Erfolg in der neuen Saison.

Reinhold Kalhöfer-Köchling und Regina Lückel führten durchs Programm und stellten alle Geehrten vor. Lückel und der Vorsitzende des VfL Adorf, Dieter Stöcker, hatten den festlichen Abend mit vorbereitet. Der Bürgermeister und Parlamentschefin Hannelore Behle überreichten den Sportlern neben ihren Urkunden auch Präsente. Eine Einlage mit vier Tänzen boten die Männer und Frauen der Adorfer VfL-Sparte „Westend County Line Dancer“.

Nach dem Schlussbild begann die „Party Night“, die Band „Müller, Meier-Schulze“ spielte Coversongs der 1980er Jahre.

Von Dr. Karl Schilling

Mehr zur Sportlerehrung und zum Viehmarkt lesen Sie in der WLZ vom 26. Juli 2014.

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