Zimmerleute richten den Dachstuhl am Nebengebäude

Rathaus-Neubau in Korbach schreitet voran

Blick von der Professor-Kümmell-Straße aus: Das künftige Ensemble mit drei Giebeln ist schon zu erkennen.
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Blick von der Professor-Kümmell-Straße aus: Das künftige Ensemble mit drei Giebeln ist schon zu erkennen.

Die Bauarbeiten am Korbacher Rathaus schreiten weiter voran. Zimmerleute haben in dieser Woche mit dem Richten des Dachstuhls am Nebengebäude begonnen. Außerdem werden in den kommenden Wochen die restlichen Fassadenelemente angebracht.

Korbach – In drei bis fünf Wochen können laut Bauamtsleiter Stefan Bublak die beiden großen Kräne abgebaut werden. Laut Plan soll das neue Gebäude im Sommer 2021 fertig sein.

Am Nebengebäude sind die Fassadenplatten bereits zu sehen. In ihnen sind einige Hundert Kubikmeter recyceltes Material aus dem alten Rathaus verarbeitet worden, sogenannte „mineralische Abbruchmaterialien“. Kleine Ziegelstücke sind in den Fassadenplatten nach außen hin als dekoratives Elemente in Form von dunkleren Einsprengseln sichtbar.

Innenausbau im neuen Korbacher Rathaus hat begonnen

Ein großer Teil der Arbeiten findet inzwischen im Inneren des Neubaus statt. Trockenbau- und Elektroarbeiten sowie auch Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärarbeiten haben begonnen. Zu einem Teil werden diese Arbeiten allerdings erst im nächsten Jahr ausgeführt und abgerechnet. Dafür steht im Haushaltsplan 2020 eine sogenannte Verpflichtungsermächtigung in Höhe von drei Millionen Euro zur Verfügung. Sie ermöglicht der Stadt, finanzielle Verpflichtungen mit den Firmen auch über das laufende Haushaltsjahr hinaus einzugehen.

Um einen reibungslosen Fortlauf der Arbeiten sicherstellen zu können und für die Arbeitsvorbereitung ausreichend Zeit zur Verfügung zu haben, sollen noch in diesem Jahr weitere Gewerke wie Estricharbeiten und Gebäudeautomation beauftragt werden, wie Andreas Sinsch, Leiter der Finanzabteilung, mitteilte. Hierzu sei jedoch eine weitere überplanmäßige Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 690.000 Euro notwendig. Gedeckt wird sie durch weitere Verpflichtungsermächtigungen im aktuellen Haushaltsplan, die in diesem Jahr aber nicht benötigt wurden. Die Stadtverordneten stimmten einmütig zu, Aktive Bürger und FDP enthielten sich bei der Abstimmung.

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