An zehn Stationen viel über Dorf gelernt

Reise in die Vergangenheit bei historischem Ortsrundgang in Goldhausen

Spannende Geschichten: Historikerin Dr. Marion Lilienthal erzählte am Klusenberg über den „Armesünderweg“, der einst zur Hinrichtungsstätte führte.
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Spannende Geschichten: Historikerin Dr. Marion Lilienthal erzählte am Klusenberg über den „Armesünderweg“, der einst zur Hinrichtungsstätte führte.

Korbach-Goldhausen. Alles Wissenswerte, auch viele nicht so bekannte Geschichten rund um Goldhausen erfuhren die Teilnehmer des historischen Dorfrundgangs von insgesamt zehn Kennern der Dorfgeschichte. Zur Halbzeit am „Alten Backhaus“ gab es sogar frischen Kuchen in drei Sorten nach historischen Rezepten, den Isabell Jost servierte.

Den Auftakt der Reise in die Vergangenheit und zu den Zeugnissen der Geschichte machte Ortsvorsteher Dirk Straußberg, der die historische Entwicklung von der ersten Erwähnung des Eisenbergs im 12. Jahrhundert über die Gründung eines Goldgräberdorfs bis zur Eingemeindung als Ortsteil von Korbach aufzeigte. 

Dirk Vahland informierte am Ausgangspunkt über die neue Schule und den Kleinkaliber-Schützenverein, der im UG seinen Schießstand eingerichtet hat. Burg und Schloss waren das Thema von Bernd Mütze. Für den Georg-Viktor- Turm verwendete Elemente erwiesen sich als ideale Überleitung für Dr. Marion Lilienthal, die nicht nur auf das weit sichtbare Wahrzeichen einging, sondern auf der nächsten Station auf die um 800 und lange vor Goldhausen entstandene Siedlung Budonenfeldon (Büddefeld) am heutigen Goldhäuser Teich verwies, die nicht lebensfähig war. (ahi)

Mehr über die Reise in die Vergangenheit lesen Sie in der gedruckten Ausgabe.

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