Chor lädt ein zur musikalischen Reise um die Welt

Russischer und deutscher Gesang beim Korbacher Konzert der „Singenden Frauen“

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Farbenfrohe Trachten, tragende Stimmen und eine schwungvolle Choreographie: Die „Singenden Frauen“ präsentierten dem Publikum bei ihrem Konzert gestern im Saal des Korbacher Bürgerhauses eine Auswahl an russischen und deutschen Liedern.

 Korbach. Ein vielseitiges Konzert gaben die „Singenden Frauen“ am Sonntag Nachmittag  im frühlingshaft geschmückten Bürgerhaus. Tanz und Gesang wechselten sich ab.

Zum Auftakt schmetterten 14 Frauen des Chores unter der Leitung von Irina Hazke das lustige russische Volkslied „Kudörischki“ über die Liebe eines Mannes und einer Frau, dazu tanzten sie in ihren farbenfrohen Trachtenkleidern. 

Irina Hazke betreut in der musikalischen Früherziehung auch zwei Gruppen von Vorschulkindern zwischen zwei und sieben Jahren. Fünf Jungen und Mädchen präsentierten am Nachmittag auf russisch das Frühlingslied „Mama“ und das Kinderlied „Die Wolke“. 

Die „Singenden Frauen“ luden sodann ein zu einem Ausflug in ein russisches Dorf, ihr Lied handelte von der Liebe und der Natur. Beim deutsch und russisch vorgetragenen Schlager „Moskau bei Nacht“ sangen bereits einige Besucher begeistert mit. Es folgte das altrussische Hochzeitslied „Letel Golub“: Frauen verabschieden damit die Braut, bevor sie ins Haus des Bräutigams zieht. Dann stimmten die Frauen das deutsche Volkslied „Du, du liegst mir im Herzen“ und zweisprachig „Oh Susanna“ an. 

Tänze aus den USA

Hazke leitet in Korbach und Bad Arolsen auch zwei Tanzgruppen – und so entführte die Tanzgruppe des Bad Arolser Roten Kreuzes die Gäste bei zwei Auftritten nach Amerika. Zunächst führten die Frauen in Jeans, kariertem Hemd und Strohhut einen „Line Dance“ auf. Dann folgte zu den Klängen des Songs „Hazel Eyes“ ein „Square Dance“, bei dem Traditionen der Einwanderer zusammenfließen. Dazu trugen einige Frauen selbstgenähte Petticoats. 

Die „Singenden Frauen“ setzten die musikalische Weltreise fort. Mit dem harmonischen jüdischen Dorflied „Die Ziehharmonika“ führten sie wieder zurück nach Russland. Weiter ging es mit den deutschen Liedern „Schöne Müllerin“ und „Oh Isabella“ und einer russischen Weise. Dann setzten die Frauen an zu einem eindrucksvollen Potpourri beliebter russischer Volkslieder – wieder sangen viele mit. 

Durchs Programm führte Ludmilla Bat. Ein Gedicht über den Seniorentanz trug Ingrid Beck vor. Traditionell sangen alle zum Abschluss gemeinsam „Ein schöner Tag“. Und weil der Chor nach dem rund zweistündigen Programm noch voll in seinem Element war, legte er das schwungvolle russische Volkslied „Samawa“ als Zugabe oben drauf.

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