Korbach

Sanierung erst ab Sommer

- Korbach (jk). Der Auftakt zur Sanierung der Kreissporthalle in Korbach wird auf den Sommer verschoben. Parallel will der Landkreis prüfen, noch Kosten einzusparen. Das Gesamtprojekt addiert sich auf fast drei Millionen Euro.

Bei Vereinen und Schülern läuteten diese Woche schon die Alarmglocken: Ist das Projekt etwa vorerst gestorben? So hieß die bange Frage. „Nein, die Sache läuft“, stellt Landrat Dr. Reinhard Kubat auf WLZ-FZ-Nachfrage klar. „Aber ich habe mir die Freiheit genommen“, die Planung noch mal zu überprüfen. Denn diese Woche gingen Landrat und Eigenbetrieb Gebäudemanagement bei den Investitionen des Kreises noch mal in Klausur. Ein Projekt ist dabei die Kreissporthalle in Korbach. Für die Sporthalle summieren sich die Schätzungen zur Gesamtsanierung auf 2,8 Millionen Euro. Vorgesehen sind zwei Bauabschnitte: erstens Wärmedämmung für die Fassade plus Sanierung des Umkleidetrakts; zweitens der gesamte Innenraum samt Gymnastikraum und Toiletten für die Zuschauer. Phase eins läuft im Rahmen des Sonderprogramms für Schulbau und wird aus dem Konjunkturpaket von Land und Bund mitfinanziert. Von 2009 bis 2011 stehen dafür zusätzliche rund 41 Millionen Euro bereit – für fast 30 Projekte in Waldeck-Frankenberg. 2,8 Millionen Euro 1,5 Millionen Euro davon sind für die Kreissporthalle in Korbach vorgesehen. Mit Beginn der Osterferien in der kommenden Woche sollte die Sanierung der Fassade beginnen. Der Startschuss wird jedoch auf den Sommer verschoben. „Nach endgültiger Klärung der Strukturen im Sanitärbereich“ sollen die Baufirmen nunmehr vor den Sommerferien beginnen und voraussichtlich zum Ende der Herbstferien 2010 fertig sein. Offenbar geht es darum, bei der Neugestaltung von Duschen und Umkleiden möglichst noch Sparmöglichkeiten auszuloten. Dies gilt ebenso für den zweiten Bauabschnitt im Innenteil – insbesondere die technischen Installationen. So gehören zur zweiten Umbauphase etwa die Sanierung der Hallendecke, Lüftung, Heizung, Elektrik sowie eine neue Rampe am Eingang, um beispielsweise auch Rollstuhlfahrern künftig barrierefreien Zugang zu schaffen. Die Kostenschätzungen für diesen zweiten Abschnitt belaufen sich auf 1,3 Millionen Euro, „wobei der Betrag im Hinblick auf die gesetzlich geforderten Standards nochmals überprüft werden soll“, heißt es beim Gebäudemanagement des Landkreises. Wann Phase zwei genau beginnt, ist noch offen. Das nötige Geld müsste aus dem regelmäßigen Etat des Landkreises beglichen werden und soll „im Rahmen des Investitionsprogramms 2010 bis 2014 eingeplant werden“. In Kürze soll es beim Landkreis aber noch ein weiteres Gespräch zur Hallensanierung geben.

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