Zehnter Platz bei Feuerwehr-Oldtimer-WM

Das Schätzchen der Feuerwehr

Willingen - Der feuerrote „Blitz“ macht seinem Namen alle Ehre: Er funkelt und blitzt, dass es eine wahre Wonne ist. Sechs Kameraden der Willinger Wehr haben ihn einer aufwendigen Verjüngungskur unterzogen, sodass das alte Schätzchen jetzt wieder wie neu aussieht.

Der Opel „Blitz“ (Baujahr 1958, 62 PS) war das erste motorisierte Löschfahrzeug der Willinger Feuerwehr. Wenn die Einsatzgruppe zu Bränden und technischen Hilfeleistungen ausrückt, bleibt er mittlerweile in der Garage, denn er entspricht schon lange nicht mehr den Anforderungen. Bei besonderen Anlässen jedoch führen die Kameraden ihren „Blitz“ gern vor und ernten stets reichlich Bewunderung, so sicherlich auch bei dem am kommenden Samstag, 19. September, stattfindenden Aktionstag am Willinger Besucherzentrum, bei dem unter anderem eine Fahrzeugausstellung geplant ist. Insbesondere sechs Feuerwehrmänner hegen und pflegen das alte Auto: Jürgen Querl, Sebastian Querl, Detlef Emde, Hendrik Bangert, Hans-Heinrich Holwoschka und Ralf Plümpe. Sie haben es im Herbst 2014 und im Frühjahr 2015 generalüberholt. Unterstützt wurden sie dabei von Kfz-Meister Wilhelm Kesper, der mit der alten Technik noch vertraut ist, und von Andreas Schenker. Nach mehr als 1000 Arbeitsstunden wurde das Fahrzeug in Korbach neu lackiert. Dann ging’s nach Bruck in Österreich zur Feuerwehr-Oldtimer-WM. Für Anreise und Rückfahrt wurde der „Blitz“ auf einen Lkw verladen, doch vor Ort zeigte er, was in ihm steckt. „Wir haben den zehnten Platz von 74 Fahrzeugen errungen“, berichtet Jürgen Querl, der die Fahrt auf der Großglockner-Hochalpenstraße hoch zum Fuschertörl (2428 Meter über NN) sicher nie vergessen wird. Von Ulrike Schiefner

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