Korbach

Schmitt vertritt Kirchenkreis in Landesfrauenkonferenz ·

+

- Korbach (nv). Wer glaubt, anderen nicht das Wasser reichen zu können, kann dies durch Engagement ändern – zum Beispiel in der kirchlichen Frauenarbeit. Die Interessen der Frauen im Kirchenkreis des Eisenbergs vertritt Elke Schmitt künftig in der Landesfrauenkonferenz.

Die Bedeutung der Landesfrauenkonferenz als Interessenvertretung und Ort des Informationsaustauschs erläutert Pfarrerin Christel Wagner am Samstag im Gemeindezentrum der Korbacher Markusgemeinde. Die Meineringhäuserin ist im Kirchenkreis des Eisenbergs mit dem Zusatzauftrag Frauenarbeit betraut. Zur Abstimmung begrüßt sie 17 aus den Gemeinden entsandte Wahlfrauen. Zur Wahl stellen sich Gudrun Graß und Elke Schmitt (beide Meineringhausen). Gudrun Graß war bereits von 2007 bis 2011 Delegierte der Landesfrauenkonfernz. Die 59-jährige Bankkauffrau, die zugleich im Meineringhäuser Kirchenvorstand, in der dortigen Gitarrengruppe „vielsaitig“ und als Lektorin im Kirchenkreis aktiv ist, will künftig allerdings etwas kürzertreten und kandidiert daher nur noch als Stellvertreterin. Diese Funktion hatte Monika Böttner bis zur Versetzung ihres Mannes, Dekan Bernd Böttner, inne.

„Ich möchte mir neue Ziele setzen, neue Wege gehen“, begründet Elke Schmitt die Entscheidung, sich um den Posten der Delegierten zu bewerben. Die 52-jährige Erzieherin, die im Meineringhäuser Kindergarten arbeitet, hat viel Freude an der kirchlichen Frauenarbeit und sich beispielsweise bei der Organisation von Weltgebetstagen bereits engagiert. Beide Kandidatinnen werden mit 16 Ja-Stimmen bei jeweils einer Enthaltung gewählt.

Mit einem Päckchen „Frauenpower“-Tee wünscht Christel Wagner ihnen einen guten Start.Gut in den Tag gestartet waren die Frauen allerdings bereits einige Stunden zuvor: Frauen aus allen Gemeinden hatte Christel Wagner zu einem Frauenfrühstück eingeladen. „Ich hoffe, dass Ihnen beim Frühstück das Wasser im Munde zusammengelaufen ist und Sie nun munter wie ein Fisch im Wasser sind“, leitet die Pfarrerin zum Thema des Morgens, dem Wasser, über.

„Wasser ist Gottes Segen für die Erde“, „Gott führe dich zu frischem Wasser . . .“: Plakate, Fotos und kleine blaue Wassertropfen mit Segenswünschen, welche die Tische zieren vermitteln den Gästen bereits die Bedeutung der Ressource, die Leben spendet. Lieder zum Thema hat die Gitarrengruppe „vielsaitig“ mitgebracht.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Dienstag, 29. März

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare