Korbach

Schüler, Eltern und Lehrer der Humboldt-Schule verabschieden Schulleiterin Gudrun Limperg

- Korbach. Bei Wind und Wetter stand sie am Steuer, gab die Richtung vor und hatte ihre Crew doch stets hinter sich: Nach 36 Jahren an der Humboldt-Schule und 28 Jahren als Schulleiterin verabschiedete sich Gudrun Limperg am Dienstagmorgen in den Ruhestand.

Mit einer über dreistündigen Feierstunde nahmen Schüler, Eltern, Kollegen und viele Gäste aus der Schullandschaft Abschied von Gudrun Limperg. „Du hast Spuren an unserer Schule hinterlassen, die bleiben werden“, lobte Konrektorin Sigrun Nebel-Wegner, „denn sie sind tief und richtungsweisend.“ Viel habe die Schule ihrer scheidenden Schulleiterin zu verdanken, manch einen Kampf habe man mit ihr an der Spitze gewinnen können, den für die Förderstufe ebenso wie für das Betreuungsangebot und die Ganztagsschule. „Mit viel Sachverstand und Kreativität hast du in allem Trubel immer den Überblick behalten“, erklärte Sigrun Nebel-Wegner, „durch deine konstruktive Kritik hast du immer das Beste aus uns herausgeholt.“ Zum Dank und zum Abschied bekam Gudrun Limperg von ihren Kollegen einen Taler für die Korbacher Goldspur. Die Konrektorin erklärte: „So werden die Menschen immer an deine Verdienste erinnert.“ Die lobte auch Kreisbeigeordneter Otto Wilke: „Sie haben eine große Gabe, die Menschen mit Ihrem Elan zu überzeugen“, erklärte er, „das gilt für die Schulgemeinde ebenso wie für die Politiker.“ Dank des ständigen Dialogs mit den Eltern, der Einbeziehung der Schüler und der guten Zusammenarbeit unter den Lehrern herrsche ein gutes Klima an der Humboldt-Schule. Auch von Pfarrerin Barbara Gallenkamp, Margarete Laartz als Vertreterin der Korbacher Schulleiter, Gisela Dorst vom Studienseminar, Cornelie Seedig vom Interessenverband Hessischer Schulleiter und Schulelternbeiratsvorsitzender Inga Zekl gab es viel Anerkennung. Bürgermeister Klaus Friedrich brachte 1500 Euro für die Schule mit. Vor allem aber die Beiträge der Kinder machten den Abschied von Gudrun Limperg zu einer rührenden und beeindruckenden Feststunde. Gemeinsam mit den Lehrern des Personalrats blickten sie auf das Wirken ihrer Schulleiterin zurück, untermalten den Ausflug in die Vergangenheit mit teils selbst gesungenen Musikeinlagen. „Unsre Schule hat keinen Anker, doch sie steht und rührt sich nicht vom Fleck. Sie zeigt uns die Welt auf ihre Weise, und als Käpt’n­ steht Frau Limperg auf dem Deck“, stellte der Schulchor klar. Mehr in der WLZ-Zeitungsausgabe vom 8. Juli.

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