Bezirkskonzert am Samstag, 17. Mai, in der Festhalle

Schwalefelder Projektchor bereitet Auftritt vor

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Willingen-Schwalefeld - Neubelebung des Männerchorgesangs in Schwalefeld: Anlässlich des Bezirkssängerfests, das am 17. Mai in der Festhalle stattfindet, haben sich zahlreiche Sänger, die früher im MGV „Eintracht“ aktiv waren, zu einem Projektchor zusammengefunden.

Die Schwalefelder Männer verabschiedeten sich Weihnachten 2010 mit einem Auftritt in der Pilgerkirche aus dem kulturellen Leben des Dorfes, das der MGV seit 1896 geprägt hatte. Anstelle des Männerchors etablierte sich unter dem Dach der „Eintracht“ der gemischte Chor „Schwalefelder TonArt“, für dessen musikalische Leitung Lydia Hucke verantwortlich ist. Als erster Vorsitzender steht Wilfried Schnautz an der Spitze des Vereins. Er freut sich sehr, dass es nun gelungen ist, den seit über drei Jahren ruhenden Gesangsbetrieb des Männerchors zumindest vorübergehend wieder aufleben zu lassen. Die Sänger haben mit Blick auf das Bezirkskonzert im vergangenen Monat einen Projektchor gegründet, der das Programm der Veranstaltung am nächsten Samstag, 17. Mai, bereichern wird. Schnautz hofft, dass möglicherweise einige der reaktivierten Sänger den Weg zum gemischten Chor finden und die „TonArt“ in Zukunft verstärken.

Neben den Schwalefelder Sängerinnen und Sängern wirken folgende Chöre aus dem Sängerbezirk Upland mit: „Aartalstimmen“ Eppe/Nieder-Schleidern, MGV „Concordia“ Eppe, Gesangverein Eimelrod, MGV „Liedertafel“ und gemischter Chor der „Liedertafel“ Schweinsbühl, MGV „Eintracht“ Usseln sowie MGV und gemischter Chor der „Concordia“ Willingen. Außerdem sind erstmals zwei westfälische Chöre zu Gast: der MGV „Cäcilia“ Bontkirchen und der gemischte Chor Brilon-Wald.

Im Rahmen des Bezirkssängerfests wird auch das 90-jährige Bestehen des Sängerbezirks Upland begangen, und es stehen verschiedene Ehrungen auf dem Programm. Die Veranstaltung, an die sich ein gemütliches Beisammensein anschließt, beginnt um 19.30 Uhr in der Festhalle. Der Eintritt beläuft sich auf drei Euro.

Von Ulrike Schiefner

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