Schwalefeld

Schwalefelder Schützenkönigin kommt aus Thailand

- Willingen-Schwalefeld (bk). Im achten Anlauf hat Erwin-Friedrich Leschinsky sein Ziel erreicht: Er ist Schwalefelder Schützenkönig. Er übernahm die Regentschaft gemeinsam mit seiner Frau Buntariksa.

Für Erwin-Friedrich Leschinsky ging ein Traum in Erfüllung. Ende 2001 gaben er und seine aus Thailand stammende Frau sich das Jawort, und seit 2002 hat er immer wieder versucht, den hölzernen Vogel von der Stange zu schießen. Dreimal war er schon Wackelkönig. Am Montag hat es nun endlich geklappt: Der 56-Jährige, der als Verwaltungsbeamter in Korbach arbeitet, errang die Königswürde. Gemeinsam mit Buntariksa – der Name bedeutet „Weiße Lotosblüte“ – präsentierte sich der frischgebackene Regent abends beim Festzug seinen „Untertanen“. Nach den Ehrenschüssen durch den bisherigen König Christian Rummel und Pfarrer Ulf Weber bemühten sich 22 Mitglieder des Vereins, Flügelschütze zu werden. Jugendwart Timo Bärenfänger (26), der gemeinsam mit Michael Donath die Schießaufsicht innehatte, sicherte sich schließlich mit dem 119. Schuss den linken Flügel – nicht zuletzt dank der „Leeserbrille“, die er sich von Christopher Leeser auslieh und die offensichtlich den Blick schärfte. 28 Minuten und 64 Schuss später fiel der zweite Flügel, über den sich Thomas Fischer (Heinen) freute. Der 46-Jährige trat dann auch als einziger Rivale gegen Erwin-Friedrich Leschinsky an. Die beiden lieferten sich einen spannenden Wettkampf vor großer Zuschauerkulisse. Schon bald fielen die ersten Späne und schließlich knickte der Vogel nach einem Volltreffer ein Stück nach vorn. Um 12.40 Uhr gab er dann den Widerstand auf.

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