Selbach

Am Selbacher Viadukt: Weltkriegsbombe nach Plan entschärft

- Waldeck-Selbach (su). Für eineinhalb Stunden schnitt die Polizei am Mittwoch den kleinen Waldecker Ortsteil Selbach vom Rest der Welt ab. Der Kampfmittelräumdienst hatte am Viadukt einen Einsatz.

Die Spezialisten kamen nicht etwa überraschend, weil der berühmte Baggerfahrer beim Ausheben das noch berühmtere „Klong“ vernommen hätte. Die Aktion war vielmehr von langer Hand geplant. Das Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) saniert den Viadukt und ein angrenzendes Bauwerk für 2,4 Millionen Euro als Teil des neuen Radweges Bad Wildungen-Korbach. Die Bombardierung der Eisenbahnbrücke während des Zweiten Weltkrieges ist bekannt; das ASV erkundigte sich beim Kampfmittelräumdienst, ob Gefahr auf verborgene Blindgänger bestehe. Der für ganz Hessen zuständige Dienst mit Sitz beim Regierungspräsidium Darmstadt bejahte. Das Amt beauftragte eine Privatfirma, die sich mit Metalldetektoren im Umfeld des Viaduktes auf die Suche machte. „Wir haben zunächst alte Geländer, Räder und ähnliches gefunden“ erklärt Peter Kotschura von der „Recondis“ aus Romrod. Am Mittwoch gegen 14 Uhr wurden er und sein Kollege aber fündig. Mehr lesen Sie in der WLZ-Ausgabe vom Donnerstag, 2. Juli 2009.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare