Sparkasse Waldeck-Frankenberg spendet 700 Plüschtiere an Rettungsdienste im Landkreis

700 pelzige Trostspender

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Die Mitarbeiter des Rettungsdienstes nehmen neue Trösterbärchen mit in den Einsatz.

Korbach. 700 pelzige Trostspender sind bereit zum Einsatz: Vertreter der Sparkasse haben Stoffbären an Rettungsdienstmitarbeiter übergeben.

„An zwei Prozent unserer 30 000 Einsätze sind Kinder direkt oder mittelbar beteiligt“, erklärt Dr. Rudolf Alexi, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes. Die Trösterbärchen sollen kleine Patienten Schmerzen für einen Moment vergessen lassen, die Angst vor der Behandlung nehmen oder sie beruhigen, wenn sie ein Unglück miterlebt haben. 

Kindern die Bären zu übergeben, schaffe Vertrauen, berichtet Gerd Windhausen vom Deutschen Roten Kreuz Bad Wildungen – viel mehr als nach alter Schule einen Handschuh aufzublasen und ein Gesicht darauf zu malen, fügt er schmunzelnd hinzu. 

„Als einmal eine alleinerziehende Mutter kollabiert ist, haben wir ihrem Kind einen Bär gegeben“, erinnert sich Axel Krämer von der Johanniter-Unfallhilfe in Adorf – der knopfäugige Tröster habe sehr geholfen. 

Auf ein Problem stieß der Rettungsdienst jedoch in den vergangenen Jahren: „Es war typisch, das die Bären nach neun Monaten aufgebraucht waren“, erklärt Rudolf Alexi. „Deshalb haben wir aufgestockt“, sagt Stefanie Büscher vom Sparkassen-Marketing: Es gab 200 Bären mehr als zuletzt. 

„Wir haben festgestellt, wie gut es ist, so etwas zu haben – da helfen wir gern“, berichtet Martin Dörflinger, stellvertretendes Mitglied des Vorstandes der Sparkasse. In vier Jahren hat das Geldinstitut somit 2700 Trösterbärchen bereitgestellt.

Welch unerwartete Auswirkungen der Einsatz der Trösterbärchen hat, lesen Sie in der Mittwochsausgabe der WLZ.

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