Eröffnung im Frühjahr 2018 geplant

Spatenstich fürs neue Korbacher Kino

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Erster Spatenstich für das neue Kino: (von links) Wirtschaftsförderer Werner Niederquell, Mathias Humpert von Raiffeisen, Architekt Matthias Hansske, Armin Walter von der Sparkasse Waldeck-Frankenberg, Stadtverordnetenvorsteherin Lieselotte Hiller, Bürgermeister Klaus Friedrich, Investor Jörg Wahhab sowie Dr. Michael Pielert und Jörg Trachte von der Baufirma Fisseler.

Korbach. Der erste Spatenstich ist seit Freitag getan: Bald soll es in Korbach wieder ein Kino geben. Es entsteht in der Briloner Landstraße zwischen Technischem Hilfswerk und Auto-Teile Unger. Geplant ist auch ein integriertes Bowling-Center mit acht Bahnen und einer Gastronomie.

Die ersten Erdbrocken fliegen vom blitzenden Spaten in Luft, gleichzeitig fällt Jörg Wahhab ein Stein vom Herzen: Der Korbacher Geschäftsmann ist seinem Traum von einem Kino wieder ein Stück näher gekommen. „Ab Mitte nächster Woche geht es mit den Erdarbeiten los“, sagt Dr. Michael Pielert, Geschäftsführer der Baufirma Fisseler. Ziel ist, das „Cine K“ getaufte Lichtspielhaus im Frühjahr 2018 zu eröffnen.

Das soll gebaut werden: Fünf Säle, 550 bis 600 Plätze, bequeme Kinosessel mit 1,30 Meter Beinfreiheit und hochauflösende 4K-Projektoren sind geplant. Die Besonderheit: Zwei Säle haben Ausgänge, die zu einer Galerie führen: Ideal für Sekt- und Häppchen-Pausen bei Operetten- oder Musical-Übertragungen und Tagungen.

Multifunktionales Konzept

„Dieses multifunktionale Konzept haben wir erstmals 2015 in Baunatal realisiert und es ist seitdem bei Investoren sehr gefragt“, sagt Architekt Matthias Hansske (Kassel), der bereits knapp 30 Kinos in Deutschland geplant hat und selbst ein Kino in Holzminden betreibt. Den Standort Korbach kennt er gut: In den 1990er Jahren war der Architekt für den Umbau des alten Rex-Kinos verantwortlich.

14 bis 20 neue Arbeitsplätze sollen laut Wahhab im „Cine K“ und der Bowlingbahn entstehen. Die Aufträge für die Bauarbeiten seien größtenteils an heimische Firmen vergeben worden, sagt der Investor. Das Grundstück in der Briloner Landstraße selbst ist 14 000 Quadratmeter groß, Erweiterungspotenzial für weitere Freizeitangebote ist vorhanden. 

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