TuS Rhenegge feiert 100-jähriges Bestehen · Kostümball mit Programm

Sportliche Party mit viel Unterhaltung

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Diemelsee-Rhenegge - Mit einem bunten Kostümball zum Thema Sport läuteten die Rhenegger am Samstagabend das Jubiläumsjahr zum hundertjährigen Bestehen des Turn-und Sportvereins Rhenegge ein.

Mit Sketchen, Tänzen und sportlichen Kostümen feierte der TuS Rhenegge am Samstagabend das Jubiläum der Gründung im Jahr 1913. Dazu hatten die Sportvereinsmitglieder das Dorfgemeinschaftshaus bunt geschmückt und für reichlich Unterhaltung gesorgt. Unterstützt wurden sie vor allem vom Karnevalsverein Helmscheid, der mit zahlreichen Darbietungen für Stimmung sorgte. Die Mädels tanzten als Cowgirls und versorgten die Herren dabei mit reichlich Schnaps, während die jungen Männer des Vereins ein „Wasserballett“ eingeübt hatten und dabei amüsante Bademoden präsentierten. Sogar aus dem Jahr 838, dem Gründungsjahr Helmscheids, waren Besucher gekommen und tanzten mit Keulen und Fellen über die Bühne.

Doch auch die anderen Gäste hatten sich zum Mottoabend rund um das Thema Sport verkleidet: Badenixen, Fußballer, Schiedsrichter, Marathonläufer und Fahrradfahrer des Teams „Lance - ich hab noch die gedopt! - Armstrong“ tummelten sich im Saal.

„Die etwa 140 Mitglieder des Turn- und Sportvereins Rhenegge betreiben hauptsächlich Damen- und Herrengymnastik, Fußball oder Leichtathletik“, erzählte Frank Müller, erster Kassierer des Vereins. „Auch unsere Kindertanzgruppe ist im Dorf sehr beliebt.“

Am eigentlichen Gründungsdatum des Sportvereins, dem 1. Mai, veranstaltet die Dorfgemeinschaft jedes Jahr ein traditionelles Volkswandern. „Der eigentliche Festakt dieses Jubiläumsjahres findet erst am 24. August statt“, erklärte der Vorsitzende Uwe Pohlmann. „Nach einem Festzug wird an diesem Tag mit den Nachbarsportvereinen und dem Musikverein Giershagen in der Schützenhalle gefeiert.“

Besonders viele Lacher hatten am Abend Martina Pohlmann und Tatjana Selch auf ihrer Seite: Sie spielten zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und dennoch eine ganze Zugfahrt nebeneinander verbringen müssen. Mit angewiderten Blicken und interessanten Schminktechniken brachten sie das Publikum zum Kreischen, ohne auch nur ein einziges Wort zu sprechen.

Nach dem umfangreichen Programm diente die Bühne als Tanzfläche und lud die Rhenegger zum ausgelassenen Feiern ein. (mz)

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