Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind für die jungen Fachkräfte so gut wie lange nicht mehr

Sprungbrett für berufliche Karriere

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Blicken zuversichtlich in die Zukunft: Die Absolventen der gastronomischen Ausbildungsberufe.

Willingen - Festlich-beschwingte Abschlussfeier im Willinger Gutshof Itterbach: Mit einem Glas Sekt stießen am Mittwoch mehr als 50 Absolventen der gastronomischen Ausbildungsberufe auf ihre Zukunft an.

Die frischgebackenen Fachkräfte haben vielseitige und interessante Berufe gewählt - „mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten“. Darauf wies Ingrid Brüne-Frisch hin, die namens des Hotel- und Gaststättenkreisverbands Korbach-Willingen zahlreiche Gäste zu der Feier willkommen hieß.

Sie appellierte an die jungen Leute, sich die Freude am Umgang mit Menschen und an der Dienstleistung im besten Sinne des Wortes zu bewahren; sich weiterzuqualifizieren und zu profilieren, und den Betrieben in Willingen und im Waldecker Land als wertvolle Mitarbeiter erhalten zu bleiben.

Katja Kremser-Stuhldreier (Assistentin der Geschäftsleitung des „Sauerland Stern Hotels“) betonte die Bedeutung einer guten Ausbildung als Sprungbrett für eine erfolgreiche berufliche Karriere. In ihren Augen ist „wohl keine andere Branche vielseitiger und abwechslungsreicher als das Gastgewerbe“.

Erster Kreisbeigeordneter Jens Deutschendorf machte deutlich, dass der Landkreis Wal­deck-Frankenberg auf exzellente Fachkräfte angewiesen ist, um den steigenden Ansprüchen der Gäste gerecht zu werden. Er geht davon aus, dass sich die jungen Leute eine recht krisenfeste Branche ausgesucht haben. „Der Trend zum Urlaub in Deutschland setzt sich fort.“

Namens der Uplandgemeinde gratulierte Tourismus-Manager Ernst Kesper. Für die Industrie- und Handelskammer sprach der Leiter des Service-Zentrums Waldeck-Frankenberg, Dr. Peter Sacher. Beide stellten in ihren Grußworten heraus, dass den Absolventen Türen und Tore offen stehen, zumal gute Fachkräfte händeringend gesucht werden. „Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind so gut wie lange nicht mehr“, betonte auch der Leiter der Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen, Oberstudiendirektor Werner Schmal. Er appellierte an die Fachkräfte, sich weiterzuqualifizieren, beispielsweise durch den Besuch der Hotelfachschule. „Erfahrungen sammeln und beruflich gereift zurückkehren“: Das ist der Wunsch von Günter Kesper (Prüfungsausschuss der Köche). Dass lebenslanges Lernen möglich und gar nicht so schlimm ist, verdeutlichte Oberstudienrat Horst Ochmann (Prüfungsausschuss der Hotel- und Restaurantfachleute), der jetzt in den Ruhestand tritt, am eigenen Beispiel. Ingrid Brüne-Frisch dankte ihm herzlich für sein langjähriges Engagement. Namens der Hotelbetriebswirte blickte Sebastian Vollmers auf drei Jahre voller Arbeit, Ehrgeiz, Disziplin, aber auch voller Erlebnisse und Spaß zurück.

Für den schwungvollen musikalischen Rahmen der Feier sorgte die Rock-AG der Bad Arolser Kaulbachschule.

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