Staatsanwaltschaft wirft dem Korbacher Anwalt und früheren Kommunalpolitiker Betrug und Urkundenfälschung vor

Butterweck weist Anklage zurück

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Gegen den früheren Bundestagskandidaten und CDU-Kommunalpolitiker Dr. Christoph Butterweck erhebt die Staatsanwaltschaft schwere Vorwürfe. Butterweck weist die Beschuldigungen zurück. (Archivfoto: Jörg Kleine)

Korbach. Die Staatsanwaltschaft Kassel erhebt massive Vorwürfe gegen Dr. Christoph Butterweck. Der Korbacher Rechtsanwalt und frühere CDU-Bundestagskandidat soll Gelder von Mandanten veruntreut haben. Butterweck und sein Verteidiger halten dagegen: Es gebe eine Fülle von Beweisen für seine Unschuld.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Korbacher Juristen und früheren CDU-Chef im Landkreis Waldeck-Frankenberg gewerbsmäßigen Betrug in sechs Fällen vor, außerdem Untreue in zwei Fällen und Urkundenfälschung. Er soll laut Anklage von 2010 bis Anfang 2012 unter Vorwänden Geldbeträge bar von Mandanten kassiert haben, um sie dann für sich selbst oder seine Kanzlei zu verwenden. Entsprechende Honorarforderungen hätten aber nicht bestanden. Insgesamt dreht es sich in der Anklage um eine höhere sechsstellige Summe. Butterwecks Anwalt Sven Schoeller hält die Anklage der Staatsanwaltschaft dabei für „völlig unausgegoren“: „Es liegt eine Vielzahl von Urkunden vor, die die Vorwürfe ganz klar widerlegen.“ Butterweck verweist zu seiner Entlastung ebenso auf kriminaltechnische Untersuchungen. (Jörg Kleine)

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