Korbach

Standortanalyse und Qualitätsoffensive

- Korbach (jk). Angebot, Nachfrage, Testkäufe, Strategie für Stadtentwicklung: Mit einer professionellen Analyse wollen Hanse und Stadtverwaltung die Zugkraft Korbachs stärken – und selbstkritisch bewerten.

Mancher Geschäftsmann wunderte sich in den vergangenen Tagen vielleicht, warum fremde Leute ihren Laden fotografieren. Keine Angst: Da sind keine Spione unterwegs, zumindest niemand, der es böse meint. Denn ein wenig von Spionage hat die Aufgabe für das Unternehmen „Markt und Standort“ schon. Das Erlanger Beratungsbüro will nämlich den Korbacher Handel und die Stadtentwicklung unter die Lupe nehmen. Im Sommer sollen die Ergebnisse vorliegen und von den Hanse-Mitgliedern gemeinsam diskutiert werden. Rund 50 000 Euro kostet die Analyse, doch sie soll ihr Geld auch wert sein. Überdies fließen rund 80 Prozent Fördermittel über Land und Europäische Union, denn die Einzelhandelsstudie gehört zu den Projekten des Leader-Programms in der Region „Naturpark Diemelsee“. Wie viele Händler und Dienstleister gibt es in Korbach, zu welchen Branchen gehören sie, wie ist die regionale Kaufkraft, wie ist der Bedarf, welche Sortimente fehlen? Diese Fragen will „Markt und Standort“ neu beleuchten, erklärt Geschäftsführer Norbert Lingen (Erlangen). Dabei geht es auch um einen Zeitvergleich, denn die vorige Untersuchung eines Kölner Büros liegt über zehn Jahre zurück. Damals stand vor allem die Planung für „Kaufland“ und deren Wirkung auf dem Tapet. Mehr lesen Sie in der WLZ-Ausgabe vom Fraitag, 26. März 2010 .

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