Umbau am Berndorfer Tor: Treppe weg, Pflaster da

Stein für Stein

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Das neue Pflaster in der Fußgängerzone ist Stein für Stein harte Arbeit – auch in der Planung: Die Geschäfte im Zentrum sollen stets erreichbar bleiben.Fotos: Jörg Kleine

Korbach - In großen Schritten wandelt sich das Bild im Zentrum der Hansestadt.

Aufreißen, baggern, planieren, pflastern - so heißt der Vierkampf, den die Bauarbeiter derzeit kraftvoll leisten. Regie führt die Korbacher Firma Pieper.

Vorigen Freitag baute sich noch ein Kettenbagger turmhoch mitten im „Loch“ vor der Brücke der Arolser Landstraße auf, um den Untergrund zu präparieren. Am Mittwoch breitete sich bereits das Bett mit Schotter und Splitt aus, um das neue Pflaster zu legen.

Kleine, große und mittlere Steine bilden dabei ein Mosaik in Grau. Die scheinbar handlichen Pflastersteine haben enormes Gewicht - und sind Stein für Stein ein Kraftakt. Maßarbeit ist verlangt, auch weil die Tiefebene zwischen der Haupttreppe der Fußgängerzone und den Eingängen zu Geschäften stark wechselndes Gefälle hat.

Doch die Arbeit geht gut voran, das Projekt ist im Zeitplan, erklärt Bauleiter Frank Sendzik. Bis Ende August soll das Pflaster am Berndorfer Tor möglichst komplett erneuert sein.

Derweil serviert eine Spezialfirma die seitliche Betontreppe zwischen Tiefebene und Arolser Landstraße quasi scheibchenweise zum Abriss: Mit einem über Motor und Rollen angetriebenen, wassergekühlten Stahlseil wird die Treppe in Teile zersägt, danach beseitigt. Die Betonstiegen sollen künftig durch eine transparentere stählerne Treppe ersetzt werden.(jk)

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