In Lichtenfels deutet sich breite Unterstützung der Parteien für Amtsinhaber an

Uwe Steuber tritt wieder zur Wahl an

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Am 9. September 2007 wurde Uwe Steuber – im Bild mit seiner Frau Martina und den Söhnen Malte und Sören – mit überragenden 93,4 Prozent in seinem Amt bestätigt. 2001 war er erstmals zur Wahl in Lichtenfels angetreten.

Lichtenfels - Im Herbst werden die Lichtenfelser ein neues Stadtoberhaupt wählen - und vieles spricht dafür, dass es das alte bleibt: Bürgermeister Uwe Steuber tritt wieder an.

„Ich möchte Bürgermeister in Lichtenfels bleiben und stelle mich erneut zur Wahl“, sagte Uwe Steuber am Montag auf Nachfrage der Waldeckischen Landeszeitung/Frankenberger Zeitung. Der Magistrat werde der Stadtverordnetenversammlung vorschlagen, den Termin auf den 22. September zusammen mit der Bundestagswahl zu legen, um Kosten zu sparen.

Als Uwe Steuber 2001 erstmals ins Rennen um den Chefsessel im Goddelsheimer Rathaus ging, wurde er von der Wählergemeinschaft Lichtenfels und den Freien Demokraten unterstützt, während Christdemokraten und Sozialdemokraten sich hinter den Mitbewerber Hans-Peter Rischard gestellt hatten. Im September 2001 setzte Steuber sich deutlich gegen seinen Kontrahenten durch - und als er 2007 erneut zur Wahl antrat, war er der einzige Bewerber und hatte alle Parteien hinter sich.

Auch für die nächste Wahlperiode signalisieren die meisten Vorsitzenden der Fraktionen und Parteien bereits ihre Unterstützung für das Stadtoberhaupt. „Selbstverständlich unterstützen wir Uwe Steuber wieder. Er hat eine erfolgreiche Politik gemacht und er passt zu uns“, unterstrich Horst Wendt von der Wählergemeinschaft Lichtenfels (WGL) auf Nachfrage. Harald Kiel von der FDP argumentierte gestern ähnlich: „Er war 2001 unser Mann und er wird es wieder sein“, betonte er. „Wir ziehen ein positives Fazit aus den vergangenen Jahren der Zusammenarbeit. Es passt, wie er sich engagiert und für die Belange von Lichtenfels einsetzt. Nach meiner persönlichen Einschätzung gibt es gar keinen Grund, etwas daran zu ändern“, kons­tatierte er.

Für die Christdemokraten signalisierte Alf Höfer ebenfalls Zustimmung. „Aus meiner Sicht wird es keinen anderen Kandidaten geben. Es wäre ja vergebene Liebesmühe, wenn wir gegen den Amtsinhaber einen anderen Mann ins Rennen schicken würden“, sagte Höfer: „Wir hatten im Großen und Ganzen in den vergangenen Jahren eine zufriedenstellende Zusammenarbeit.“

„Wir haben darüber in der Mitgliederversammlung zwar noch nicht abgestimmt, doch ich persönlich gehe davon aus, dass wir ihn wieder unterstützen“, sagte auch Sozialdemokrat Friedrich Schüttler gegenüber der WLZ-FZ. „Steuber ist ein rühriger Mensch, setzt sich sehr für Lichtenfels ein, ist bei den Lichtenfelsern beliebt. Er trifft keine einsamen Entscheidungen, sondern arbeitet transparent. Das ist nicht nur für das Stadtparlament wichtig, sondern auch aus der Sicht eines Ortsvorstehers“, unterstrich Schüttler. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen wollte sich noch nicht äußern. „Dazu kann ich noch nichts sagen, denn wir haben in der Fraktion und der Partei noch nicht darüber gesprochen“, sagte Dorli Rauch.

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