Korbach

„Street Surfing“ in der Hauerturnhalle

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- Korbach (mk). Waveboards sind der neueste Trend bei Groß und Klein. Schülerinnen und Schüler der Berliner Schule lernen sicheres Fahren mit dem Fun-Sportgerät während eines Workshops im Sportunterricht.

„Was heißt ,Waveboard‘ auf deutsch?“, möchte Nina Xourgias von den dritt- und Viertklässlern der Berliner Schule wissen. Sie ist die Leiterin des Waveboard Workshops, die inzwischen an Schulen in ganz Deutschland von „Street 
Surfing“ kostenlos angeboten werden. Nach kurzem Grübeln ruft jemand: „Wellenbrett!“. „Dieser Name ist gut nachvollziehbar“, erklärt Nina Xourgias. Denn durch das Hin- und Herdrehen des Oberkörpers, genannt „twisten“, bewege sich jeder Waveboarder wellenartig fort.

Das Waveboard, das auf den ersten Blick an ein Skateboard erinnern mag, vereine in sich die drei Sportarten Surfen, Skateboarden und Snowboarden, sagt Nina Xourgias. Im Vergleich zum Skateboard besitzt das Waveboard nur zwei Rollen anstatt vier. Diese können sich um 360 Grad drehen. Das und die flexible Achsenverbindung in der Mitte des Boards mache ein Waveboard besonders beweglich.

Beim Erlernen des „street surfing“, wie das Fahren mit dem Waveboard genannt wird, ist vor allem die Koordination von mehreren Bewegungsabläufen
hintereinander gefordert. „Deshalb lässt sich das Waveboard
sehr gut in den Sportunterricht integrieren“, betont Liane Lehner, Sportlehrerin und Konrektorin der Berliner Schule. Bei dem Workshop komme es ihr vor allem darauf an, dass die Kinder eine fachmännische Einführung für das Sportgerät bekämen und lernen, welche Dinge zu beachten sind.

Nachdem Nina Xourgias alles Wissenswerte über das Wave-
board berichtet hat, sind die Schülerinnen und Schüler an der Reihe. In Partnerarbeit dürfen sie ihre ersten Fahrversuche mit dem Waveboard wagen. Eine Woche lang werden der Berliner Schule nun 15 Wave-
boards zur Verfügung gestellt. Damit können die ersten gewonnenen Kenntnisse im „street surfen“ während des Sportunterrichts vertieft werden.

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