Continental lädt 43 Lehrlinge zu Orientierungstagen auf Burg Hessenstein ein

Teamarbeit der neuen Azubis gefragt

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Die 43 neuen Auszubildenden und dualen Studenten kamen während ihrer Einführungstage auf Burg Hessenstein auch mit Werksleiter Lothar Salokat ins persönliche Gespräch.

Vöhl - Wie baut man eine stabile und tragfähige Brücke aus Papier? Das ist nur eine der Herausforderungen, mit denen sich die neuen Auszubildenden der Firma Continental während ihrer Einführungstage auf der Burg Hessenstein konfrontiert sahen.

Die diesjährigen Auszubildenden der Firma Continental nehmen im Unterrichtsraum auf Burg Hessenstein die erste große Aufgabe ihrer Projektarbeit entgegen. In Sechser- oder Siebe­nergruppen sollen sie eine Papierbrücke konstruieren, die eine Distanz zwischen zwei Tischen so weit wie möglich frei überspannt. Die Materialien wie Schere, Lineal oder Kartonbögen sind dabei klar vorgegeben. Die Stabilität der Brücke wird mit einer Papierschere ermittelt, die in der Mitte der Brücke abgelegt wird. Für diese knifflige Aufgabe bekommen die jungen Erwachsenen 75 Minuten Zeit. Im Anschluss soll eine kurze Präsentation der Arbeit erfolgen. Die angereiste Geschäftsleitung und die verschiedenen Abteilungsleiter bilden die Jury.

In diesem Jahr begrüßt das Unternehmen Continental in Korbach insgesamt 43 neue Auszubildende, von denen drei Frauen sind. Die Zahl soll im nächsten Jahr auf etwa 48 Azubis steigen, so Mirko Giese, Leiter der technischen Ausbildung bei Continental. Gemeinsam mit Andreas Schmidt und Heinrich Böhle betreut er die Berufsstarter während der Tage auf dem Hessenstein.

Das Unternehmen bildet sowohl im technischen Bereich, also zum Elektroniker, Mechatroniker oder Industriemechaniker, aus als auch im kaufmännischen Bereich. Mit Maschinenbau, Elektrotechnik und Chemie-Ingenieurwesen werden außerdem drei duale Bachelor-Studiengänge angeboten. Am vergangenen Freitag hatte Continental bereits zum Elternnachmittag eingeladen. Dieser bot Eltern und Auszubildenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Die Einführungstage von Montag bis Mittwoch sollen den Berufsstartern nun ein erstes Kennenlernen ermöglichen und klären, was der Betrieb von ihnen und sie vom Betrieb erwarten.

Dazu erarbeitete die Gruppe­ bereits am Montagvormittag Steckbriefe, die sie dann für eine Vorstellungsrunde verwendete. Nach einer Besprechung der positiven und negativen Erfahrungen aus der Schule und Erwartungen an die Ausbildungszeit wurden einige Regeln aufgestellt: Lernbereitschaft, Eigeninitiative und Teamfähigkeit sind nur ein Ausschnitt aus den Verhaltensmerkmalen, die von den jungen Erwachsenen erwartet werden. Den Nachmittag verbrachte die Gruppe im Grünen. Bei einem gemeinsamen Outdoor-Training schulte sie ihre Teamfähigkeit.

Am Dienstagmorgen hatten die Auszubildenden dann die Möglichkeit, Werksleiter Lothar Salokat auf den Zahn zu fühlen. In einer Fragerunde stand er ihnen Rede und Antwort. Viele Fragen betrafen etwa den persönlichen Werdegang, die Aufgaben, Rechte und Pflichten eines Werksleiters und auch das Thema Umweltschutz.

Eine besondere Herausforderung der Orientierungstage war dann das gemeinsame Projekt „Brückenbau“: Anschließend ließen die Azubis den Tag mit einem gemeinsamen Grillen ausklingen.

„Ab Donnerstag geht es dann richtig los. Die neuen Auszubildenden bekommen letzte Einweisungen in den Betrieb und es werden einige Formalitäten geklärt“, erklärt Mirko Giese, „bevor sie in den Arbeitsalltag starten.“ (mz)

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