Korbach

Technisches Hilfswerk rüstet Beleuchtungsgruppe auf

- Korbach (nv). Wie abhängig Menschen vom Strom sind, erlebten Willinger und Diemelseer, als Schnee und Eis am 16. Januar die Leitung kappten und sie bis zu 50 Minuten im Dunkeln saßen. Die Versorgung im Notfall kann der THW Ortsverband Korbach künftig unterstützen.

Stromausfälle sind gerade in der kalten und dunklen Jahreszeit unangenehm. 2005 hatte die starke Eislast an den Hochspannungsleitungen die Menschen im Münsterland teilweise tagelang von der Versorgung abgeschnitten. Derartige Extremsituationen gehören zum Aufgabengebiet des Technischen Hilfswerks. Um die Örtliche Gefahrenabwehr (ÖGA) in Waldeck-Frankenberg sicher zu stellen, zählt die Gruppe Beleuchtung zum Team des Ortsverbandes Korbach. „Die Gruppe hat sich in der Vergangenheit bemüht, die Ausstattung stets zu verbessern“, berichtet Kegel.

In 600 Stunden Eigenleistung haben die Kameraden in den vergangenen 18 Monaten einen zweiten Stromerzeuger mit Lichtmast aufgebaut. Das leistungsstarke Gerät mit 88 Kilovoltampere, das rund 14 Stunden ununterbrochen Strom und damit Licht erzeugen kann, präsentieren die Korbacher am Dienstagabend in ihrer Zentrale an der Briloner Landstraße. Als die technischen Helfer mit Stromerzeugern und Scheinwerfern ein Teilstück der Briloner Landstraße ausleuchten, staunen die Vertreter der Polizeistation Waldeck-Frankenberg, der umliegenden Feuerwehren und Kommunen sowie des Ski-Clubs Willingen nicht schlecht – denn die Korbacher bringen großflächig Licht ins Dunkel. „Unsere beiden Stromerzeuger mit Lichtmasten sind auf Anhänger montiert, so dass wir ohne Vorrüstzeit eine sofortige Lichtversorgung im Gelände garantieren können“, hebt Ortsbeauftragter Hans-Joachim Kegel hervor.

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