1. WLZ
  2. Waldeck
  3. Korbach

Thomas Ebert zum ersten Inklusionsbeauftragten der Stadt Korbach ernannt

Erstellt:

Von: Marianne Dämmer

Kommentare

Erster kommunaler Inklusionsbeauftragter der Stadt Korbach: Karin Schmidt (links) vom Hauptamt und Bürgermeister Klaus Friedrich (rechts) heißen Thomas Ebert als ersten Inklusionsbeauftragten der Stadt Korbach willkommen. Der 57-jährige übt das Amt ehrenamtlich aus.
Erster kommunaler Inklusionsbeauftragter der Stadt Korbach: Karin Schmidt (links) vom Hauptamt und Bürgermeister Klaus Friedrich (rechts) heißen Thomas Ebert als ersten Inklusionsbeauftragten der Stadt Korbach willkommen. Der 57-jährige übt das Amt ehrenamtlich aus. © Marianne Dämmer

Gemeinsam für eine barrierefreie Kommune: Thomas Ebert ist zum ersten Inklusionsbeauftragten der Stadt Korbach ernannt worden. Der gebürtige Korbacher übt das Ehrenamt seit Jahresbeginn aus.

Korbach – „Er kümmert sich um die Belange von Menschen mit Behinderungen, Beeinträchtigungen oder Mobilitätseinschränkungen, ist ein Bindeglied zwischen ihnen und der Stadt“, erklärt Bürgermeister Klaus Friedrich. Ein Schwerpunkt liege auf der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum. So werde er auch bei städtischen Bau- und Verkehrsprojekten in der Planungsphase eingebunden und soll bei der bereits vorhandenen Infrastruktur Verbesserungen koordinieren.

Einen kritischen Blick werde er auch werfen auf den barrierefreien Zugang zu öffentlichen und privaten Gebäuden, auf die Gleichbehandlung von Menschen mit und ohne Behinderung in der Kommune. „Wichtig sind mir außerdem, Teilhabe in der Gesellschaft, im Beruf und bei Veranstaltungen zu fördern“, betont der 57-jährige Korbacher.

“Wir freuen uns, dass Thomas Ebert die Aufgabe übernimmt, er hat viel Führungs- und Organisationserfahrung und kann die Aufgabe daher in einem qualitativ hohen Niveau darstellen“, sagt Klaus Friedrich. So könne die Stadt durch seine Expertise und Mitarbeit auch noch andere Fördertöpfe nutzen, etwa beim Bau oder Umbau von städtischen Liegenschaften. „Das ist für uns dann sogar ein doppelter Mehrwert“, so Friedrich.

Zur Person - Thomas Ebert

Thomas Ebert (57) ist gebürtiger Korbacher. Er hat an der Alten Landesschule sein Abitur absolviert, in Marburg ein Ingenieurstudium abgeschlossen und war anschließend mehr als 30 Jahre in leitender Funktion bei der Deutschen Telekom an den Standorten Frankfurt und Kassel tätig.

Thomas Ebert ist verheiratet und lebt in Korbach. Er ist im Vorstandsteam des Rotary-Clubs Korbach-Bad Arolsen aktiv, engagiert sich außerdem in weiteren Vereinen und Institutionen. red/md

Dabei sei Thomas Ebert weder an Weisungen politischer Vertreter noch sonstiger Institutionen gebunden, werde soweit möglich und nötig eng mit dem Magistrat zusammenarbeiten. „Die Unterstützung der Stadt ist jederzeit gegeben“, betont Karin Schmidt vom Hauptamt.

„Ich freue mich auf diese Aufgabe“, sagt Thomas Ebert. Er sei freundlich im Rathaus aufgenommen werden. Die vergangenen drei Monate habe er zur Vorbereitung auf seine neue Arbeit bereits genutzt, Seminare besucht, Kontakte geknüpft. Die kommenden Wochen werde er sich weiter vernetzen, Vereine und Institutionen anschreiben, Altersheime und Verbände aufsuchen. „Ich bin ein Teamplayer und Netzwerker – viele Themen lassen sich gemeinsam viel besser angehen als allein“, sagt Thomas Ebert. Anregungen und Kritik nehme er gern auf, gebe nach Möglichkeit Hilfestellungen bei Problemen und Wünschen, weise Wege zu den zuständigen Ämtern und Ansprechpartnern.

Service: Jeweils montags von 9 bis 12 Uhr bietet Inklusionsbeauftragter Thomas Ebert Sprechstunden im Rathaus an, Büro B116. In dieser Zeit können auch weitere Termine vereinbart werden per Telefon 05631/6900 oder per E-Mail: inklusion@korbach.de. Sein Büro im Sozialamt der Stadt ist barrierefrei zu erreichen. Diskretion und Verschwiegenheit seien selbstverständlich, betont Ebert. (Von Marianne Dämmer)

Auch interessant

Kommentare