Medienkünstler Thomas Henke 

Filmarchiv geht als Dauerleihgabe ans Korbacher Museum

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Professor Thomas Henke (vorne, links) und seine Frau Peggy unterschreiben den Vertrag mit dem Wolfgang-Bonhage-Museum. Hinten, von links: Martin Dörflinger (Sparkasse), Stadtrat Günter Trachte, Wolfgang Baraniak (vhs-Kulturforum), Museumsleiter Dr. Wilhelm Völcker-Janssen und Bürgermeister Klaus Friedrich.

Korbach. Der aus Korbach stammende Medienkünstler Thomas Henke hat sein Filmarchiv als Dauerleihgabe an das Wolfgang-Bonhage-Museum in Korbach übergeben. Vorgestellt werden soll das Werk, das filmische Porträts von 1997 bis 2017 umfasst, erstmals am Sonntag, 21. Mai. Henke wird dann auch seinen neuesten Film zeigen.

Die Übernahme des Filmarchivs ermöglicht es dem Museum, Henkes Werk dauerhaft zu archivieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In einer Dauerausstellung mit dem Titel "Verlorenes Gesicht" soll eine große Auswahl von Filmen und Installationen aus Thomas Henkes bisheriger aber auch zukünftiger filmkünstlerischer Arbeit gezeigt werden. 

In Zusammenarbeit mit dem vhs-Kulturforum Korbach, das die Veranstaltung mit 2000 Euro fördert, wird in der Sonderausstellung "Felicitas Hoppe sagt" vom 23. Mai bis 23. Juli außerdem Henkes neuestes Werk über die Schriftstellerin Felicitas Hoppe gezeigt. 

Die Übernahme und Präsentation des Filmarchivs wird mit 7500 Euro durch die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und die Sparkassenstiftung Waldeck-Frankenberg gefördert. (r)

Mehr über das filmische Werk von Thomas Henke lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung vom 17. Mai 2017

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