Korbach

Transporter für starke Gemeinschaft

- Korbach-Lengefeld (nv). 20 Aktive, zehn Jugendfeuerwehrleute, ein Einsatzfahrzeug mit sechs Sitzplätzen: Um dieses Missverhältnis zu beheben, stellten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Lengefeld am Samstag auf dem Dorfplatz einen Transporter in Dienst.

„Die Anschaffung des Mannschaftstransportfahrzeuges ist eine Gemeinschaftsleistung“, betont stellvertretender Vorsitzender Frank Siemons. Sowohl die Lengefelder Kameraden als auch die hauptamtlichen Kräfte des Eigenbetriebs „Technische Dienste und Feuerwehr“ der Stadt Korbach zogen an einem Strang, um den lang gehegten Wunsch zu erfüllen.

Feuerwehrmann Harald Brücher entdeckte den Renault Master bei den Korbacher Johannitern. Nach kurzen Verhandlungen erwarb die Wehr das Fahrzeug für 3700 Euro. „Der Vorstand hatte zuvor bereits beschlossen, ein MTW anzuschaffen“, erläutert Vorsitzender Klaus Schwalenstöcker. Insbesondere bei der Fahrt zu Wettkämpfen oder Jugendzeltlagern hätte das Tragkraftspritzenfahrzeug zum Transport nicht ausgereicht. Privatwagen mussten zusätzlich zum Einsatz kommen. „Das ist schon versicherungstechnisch ein Problem“, ergänzt Friedhelm Schmidt, Stadtbrandinspektor und Leiter des Eigenbetriebs.

Nachdem die Lengefelder Frank Siemons und Peter Lorenz den sieben Jahre alten Transporter technisch überholt hatten, stellte Schmidt daher gern die Arbeitskraft seiner Gerätewarte bereit. „Sie haben den Transporter zum Einsatzfahrzeug umgerüstet.“

Mehr lesen Sie in der WLZ-Zeitungsausgabe vom 19. Oktober 2009.

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