Starkes Trio

Traumabi am Beruflichen Gymnasium: Die Eins vor dem Komma geschafft

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Jahrgangsbeste am Beruflichen Gymnasium in Korbach: (von links) Alicia Frey, Alyssa Scharff und Annika Oderwald haben eine Eins vor dem Komma.

Korbach. Mit einer Eins vor dem Komma in Richtung Sommer und Zukunft: Annika Oderwald (1,0), Alicia Frey (1,1) und Alyssa Scharff (1,2) sind die besten Abiturientinnen am Beruflichen Gymnasium.

Das Traumabi war für Annika Oderwald eine Überraschung: „Ich selbst habe eher mit einer 1,4 gerechnet“, gibt die 19-Jährige aus Wirmighausen zu. Alicia Frey hatte sogar mit einer Freundin gewettet, dass es eine 1,2 wird. Und Alyssa Scharff hatte zwar ein Einser-Abi erwartet: „Aber es hat mich schon stolz gemacht“, sagt die 19-Jährige aus Ober-Ense.

Doch wie haben die drei die Eins vor dem Komma geschafft? „Es fliegt einem nicht zu. Da gehört auf jeden Fall Ehrgeiz und gutes Zeitmanagement dazu“, sagt Alicia. Die 18-Jährige aus Adorf ergänzt: „Und man sollte nicht nur auf die Schule schauen, sondern auch nach links und rechts.“ Eine feste Zeit zum Lernen und viele Lernzettel sind das Erfolgsrezept von Annika. Alyssa verrät: „Wichtig ist, nicht erst auf den letzten Drücker mit dem Lernen anfangen, sondern in der kompletten Oberstufe gleichmäßig zu lernen. Dann hat man es später wieder schnell drin.“

Wichtig sei auch ein Ausgleich zur Schule, bekräftigen alle drei: Alicia powert sich beim Zumba aus, außerdem spielt sie Klavier. Alyssa engagiert sich im Jugendortsbeirat Ober-Ense, spielt Oboe im Samstag-Morgen-Orchester der Musikschule und im Sinfonischen Blasorchester Korbach-Lelbach. Annika zeichnet gerne.

Für ihre Zukunft haben die drei jungen Frauen schon konkrete Pläne: Alicia wird in den nächsten Wochen ein Praktikum bei einem Korbacher Logistikunternehmen absolvieren. Danach soll es erst mal nach „Down Under“ gehen: „Entweder Australien oder Neuseeland“, sagt die 18-Jährige. Daran schließt ein Betriebswirtschafts-Studium in Gießen an. „Ich möchte mal in eine Führungsposition in einem Unternehmen gehen“, sagt sie. „Organisieren konnte ich schon immer gut.“

Jobben und studieren

Annika will erst mal jobben, dann im Oktober nach Marburg ziehen und ein Studium beginnen: „Pharmazie oder Humanbiologie. Ich würde gerne im Labor arbeiten und etwas für Menschen machen“, verrät sie ihre Pläne. Alyssa wiederum plant ein Duales Studium beim Finanzamt in Korbach. „Steuern helfen ja auch der Gesellschaft“, sagt sie.

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