Fürstenberg

Truppe, auf die man sich verlassen kann

- Lichtenfels-Fürstenberg (resa). Der ganze Ort war zum Festfrühstück eingeladen: Fürstenberg stand am Sonntag im Zeichen des 75. Geburtstages der Feuerwehr.

Kein Kommersabend, keine Wettkämpfe: Die Fürstenberger haben ihren eigenen Kopf. Mit einem großen Frühstücksbuffet für den ganzen Ort feierte die Wehr mit Marko Hasecke an der Spitze ihren 75. Geburtstag und das 30-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr. Wehrführer Marko Hasecke erinnerte an Wilhelm Schnatz, der 1934 die Leitung der neue gegründeten Wehr übernommen hatte. Eine bewegte Zeit hätten die Feuerwehrleute damals durchgemacht, erzählte Hasecke. Nach dem Krieg habe man so etwa im Wald bei Fürstenberg eine alte Feuerwehr-Spritze gefunden, die die Soldaten zurückgelassen hätten. In den 70er-Jahren habe man dann eine eigene Tragkraftspritze bekommen, 1981 wurde das alte Gerätehaus umgebaut, die Feuerwehrleute freuten sich über ein Tragkraftspritzenfahrzeug. 1999 mobilisierten die Mitglieder der Wehr dann wieder ihre Kräfte und bauten in Eigenleistung das Gerätehaus um. „Sie haben manche Höhen und Tiefen erlebt“, erzählte auch Bürgermeister Uwe Steuber und lobte den großen Einsatz und die Verlässlichkeit auf dem Lichtenfelser Berg. Durch den neuen Jugendleiter Stefan Sassmannshausen habe auch die Jugendfeuerwehr wieder an Schwung gewonnen.Glückwünsche gab es auch von Stadtbrandinspektor und Ortsvorsteher Herbert Knipp, von den heimischen Vereinen und von Jürgen Querl, dem Vertreter des Feuerwehrkreisverbandes. Stefan Schäfer bekam für 25 Jahre aktiven Dienst das silberne Brandschutzehrenzeichen. Viele befreundete Wehren aus der Region waren zum Mitfeiern gekommen und sorgten für ein buntes Programm.

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