Umgestaltung läuft – 1440 Quadratmeter großer Teich wird derzeit angelegt

Stadtpark in Korbach ist zur Zeit eine Baustelle

Der neue Teich des Korbacher Stadtparks ist in seinen Umrissen bereits zu erkennen. Er umfasst 1440 Quadratmeter und ist damit rund 600 Quadratmeter größer als sein Vorgänger.
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Der neue Teich des Korbacher Stadtparks ist in seinen Umrissen bereits zu erkennen. Er umfasst 1440 Quadratmeter und ist damit rund 600 Quadratmeter größer als sein Vorgänger.

Noch brauchen die Korbacher viel Fantasie, um sich den neuen Stadtpark vorzustellen: Die Gartenanlage am Rande der Altstadt ist derzeit eine riesige Baustelle.

Gleich mehrere Bagger graben sich durch den Boden, Hügel mit Aushub und Baumaterialien häufen sich zwischen den Bäumen auf. Für insgesamt 2,29 Millionen Euro wird der Park in den kommenden Monaten umgestaltet. Derzeit konzentrieren sich die Bauarbeiten auf die 1440 Quadratmeter große Wasserfläche: Der Teich soll eines der Markenzeichen des neuen Stadtparks werden. „Der Erdaushub ist bereits erfolgt, die Randeinfassungen sind eingesetzt“, sagt Bauamtsleiter Stefan Bublak.

Anschließend werden die verschiedenen Tiefenzonen der Wasserfläche profiliert: Der Teich ist am Rand nur wenige Zentimeter tief und mit Uferstauden bepflanzt und wird zur Mitte hin in mehreren Zonen Schritt für Schritt immer tiefer. Die tiefste Stelle beträgt schließlich zwei Meter.

Nach der Wasserfläche sollen die Wege folgen, gleichzeitig werden Leitungen verlegt. Im Park werden mehrere Versorgungspoller installiert, die bei Veranstaltungen Stände und Bühnen mit Wasser und Strom versorgen und ansonsten im Boden versenkt werden. Zur Strother Straße hin erhält der Park die Infrastruktur für eine große mobile Bühne. Zum Schluss soll die Pergola wieder aufgebaut werden, die ans andere Ende des Parks versetzt wird.

Im Frühjahr folgt die Bepflanzung. Das Konzept sieht überwiegend einheimische Laubbäume vor, etwa Spitzahorn, Weiß-Esche oder die Wildkirsche, ein wichtiger Futterbaum für Wildvögel. An der Seite zur Kalkmauer hin wird die ursprüngliche Allee aus Sommerlinden wieder hergestellt. Auch bei der Strauch- und Gehölzpflanzung soll auf Futterpflanzen für Bienen, Insekten und Vögel geachtet werden. „Voraussichtlich im Frühsommer ist der Park dann fertig“, sagt der Bauamtsleiter. Bis es überall blüht und sprießt, wird laut Bublak aber noch ein weiteres Jahr vergehen.

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