32 ehemalige Schüler des Beruflichen Gymnasiums berichten über ihre Studienerfahrungen

Uni-Report für angehende Studenten

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Ehemaiige Absolventen des Beruflichen Gymnasiums berichten Schülern von ihrem Studium, wie Tim Oberlies und Fabian Schmal.Fotos: Strube

Korbach - Bei vielen Schülern steht bald das Abitur vor der Tür, doch die Entscheidung für den richtigen Studiengang ist bei einigen von ihnen noch nicht gefallen. Das Berufliche Gymnasium in Korbach lässt seine Schüler bei diesem oftmals schweren Schritt nicht allein.

Beim Uni-Report des Beruflichen Gymnasiums berichteten 32 Referenten den Schülern der Jahrgangsstufe zwölf von ihren Erfahrungen nach der Schulzeit und beantworteten ihre Fragen rund ums Studium.

Gleich zu Beginn bedankte sich Schulleiter Werner Schmal bei den Referenten „für die Verbundenheit mit unserer Schule“ und freute sich, dass so viele zurück gekommen seien. Alle Referenten waren ehemalige Schüler des Beruflichen Gymnasiums.

Neben dem Studium ging es an dem Tag außerdem um ein ganz besonderes Projekt, das Arno Leithäuser, Lehrer der Schule, besonders am Herzen lag. Er stellte drei ehemalige Schüler vor, die den Schülern das „Network Waldeck Frankenberg“ näher brachten. Den insgesamt vier Gründern dieser Initiative geht es darum, Waldeck-Frankenberg beim möglicherweise weit entfernten Studium nicht aus dem Blickfeld zu verlieren. „Ihr seid die Zukunft des Landkreises“, betonten sie und wollten die Schüler motivieren, selbst aktiv zu werden und die Heimat nach ihren Wünschen mitzugestalten.

Bereits drei Wochen vor dem Uni-Report konnten sich die 114 Schüler aus den Schwerpunkten Wirtschaft, Gesundheit und Technik entscheiden, welche Vorträge sie sich gerne anhören wollen. Zur Auswahl standen verschiedene Themen, wie Wirtschaft, Informatik, Recht oder Kommunikation, zu denen Referenten aus unterschiedlichen Studiengängen Rede und Antwort standen.

In zwei Vortragsreihen schilderten jeweils zwei bis vier Studierende 80 Minuten lang kleinen Gruppen ihre Erlebnisse nach der Schulzeit.

So präsentierte unter anderem Annika Merle, BWL-Studentin in Münster, ausgestattet mit informativen Flyern und Fotos, ihre Universität. Sie erklärte nicht nur, was die Schüler von diesem Studiengang erwarten können, sondern ging auch auf Fragen wie Wohnungssuche, Bewerbungsvorgang oder Finanzierung ein. Im Vordergrund standen bei den Schülern jedoch auch Fragen zum Studentenleben außerhalb des Hörsaals. Auf Fragen nach Feiermöglichkeiten, antwortete Annika Merle: „Was wir nicht haben sind Clubs, aber wir organisieren unsere eigenen Partys. Sogar jeden Mittwoch.“.

Auch Tim Oberlies und Fabian Schmal berichteten von ihren Erfahrungen des BWL-Studiums, räumten als erstes mit Vorurteilen auf und machten sich für ihren Studiengang stark. „Mathematik spielt bei uns eine sehr große Rolle“, erklärte Manuel Schmal, „und Englisch wird immer wichtiger, aber das sollte euch nicht abschrecken“.

Großes Interesse zeigten die Schüler auch an den Auslandserfahrungen der Studierenden: So erzählte Annika Merle von ihren Erlebnissen als Au-pair und Manuel Schmal von seinem Auslandssemester in Madrid. (jes)

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