Fast 300 Besucher beim TSV-Karneval in Vasbeck

Vasbecker Narren sorgen für tosende Wellen

Diemelsee-Vasbeck - Kommando eins, Kommando zwei, Kommando drei: Die Narren in der Vasbecker Halle toben. Vier Stunden langen präsentierten die Gruppen des TSV gemeinsam mit ihren Gästen am Samstag ein kurzweiliges Programm.

Frühlingshafte Temperaturen Mitten im Februar hin oder her: In Vasbeck begann am Samstag die fünfte Jahreszeit. Mit dem ersten Narrhallamarsch erinnerten sich die fast 300 Besucher an alle karnevalistischen Kommandos und feierten bis in die Nacht. Zum 32. Mal hatte dafür der TSV Vasbeck die Bühne bereitet – und wie eh und je für ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm gesorgt. Von den Alten Herren und der Ersten Mannschaft der Fußballabteilung über die Gymnastikfrauen, die Dorfjugend bis hin zur Lach- und Spaßgesellschaft: Viele Vasbecker trugen zu dem bunten Programm bei. Den Auftakt allerdings machten die Gäste aus Immighausen: Mit flotten Tanzschritten luden die Mädchen von der Prinzengarde zum Staunen ein und zündeten schließlich die erste Rakete in der Walmehalle. Moderatorin Traudel Engelhard sollte während des vierstündigen Programms noch viele Raketen und Wellen durch den Raum schicken – sehr zur Freude des gut aufgelegten Publikums. Grund genug gab es: Während die Lach- und Spaßgesellschaft gleich einen Blick unter die Gürtellinie warf und über Körperpflege philosophierte, nahm Sarah Jaschke die Regeln der Bundeswehr auseinander. Den Begriff „Klangkörper“ nahmen die jungen Vasbecker dann wörtlich und brachten Bauch und Backen zum Klingen. Ihre Premiere beim Karneval in Vasbeck feierten die „Nikoläuse“ aus Adorf, die ganz unweihnachtlich, aber dafür umso unterhaltsamer daher kamen. Im Gepäck hatten sie ihren „Neutralisator“, der in der Arztpraxis von Dr. Brinkmann für allerlei Furore und in der Walmehalle für viel Jubel sorgte. Rasant weiter im Programm ging es mit dem Animationsteam, das Schlagerhits auf die Bühne brachte und mit der Dorfjugend, die für ihre schmucke Dame einen stattlichen Herrn suchte und dabei kein heiteres Fettnäpfchen ausließ. Während die Gymnastikfrauen mit ihrem Line-Dance-Auftritt eine flotte Sohle aufs Parkett legten, kamen die jungen „Alten Herren“ weniger sportlich, aber ausgesprochen heiter daher: Sie gaben einen Einblick in das Duschverhalten von Männern und Frauen. Und nicht nur Traudel Engelhard als Moderatorin plauderte fröhlich aus dem Vasbecker Nähkästchen. Auch Charlotte Lueg, die als rasende Reporterin zum ersten Mal in die Bütt ging und die Erste Mannschaft warfen einen humorigen und nicht ganz unkritischen Blick aufs Dorf.Zu den Glanzpunkten des Abends zählte dann zweifellos der Auftritt der Hafensänger, die auf schönstem Vasbecker Platt zum Schunkeln einluden und gleichzeitig eine neue Vasbecker Welle ins Leben riefen. Die toste auch durch den Saal, als die „Drei lustigen Vier“ als Blueman-Group die Musik der vergangenen Jahrzehnte in Tanzschritte verwandelte. Zum großen Finale machten dann die Alten Herren dem Thema des Abends alle Ehre. Mit Federschmuck, knappen Bikinis und flotten Samba-Tänzen bewiesen sie: „Vasbecker Karneval ist wunderbar: Wir feiern in Südamerika.“ (resa)

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