Korbach

Viele bunte Blüten im selben Element

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- Korbach (ahi). Als „bunte Blumen im selben Wasser“ sehen sich die Angehörigen der Freien evangelischen Gemeinde Korbach – und gehen mit Zuversicht ins zweite Jahrhundert ihres Bestehens.

Was macht uns aus? Was bedeutet die Gemeinde für mich? Was wird aus uns? Mit diesen Fragen und sehr persönlichen Antworten von Angehörigen aller Generationen gestaltete die Freie evangelische Gemeinde (FeG) den Gottesdienst zum einhundertjährigen Bestehen. Am nachdrücklichsten blieb wohl vielen die gegenwartsbezogene Antwort von Leontine Kreikes im Gedächtnis: „Wenn ich an die FEG Korbach denken muss, dann fällt mir die Media-Markt-Werbung ein: das ist mein Laden. Ich finde es cool, dass hier alle Generationen zusammenkommen, dass wir hier singen, Musik machen und miteinander reden und die Meinung von anderen stehen lassen.“ Danach steckte das Gemeindekind seine Blume ins Wasser.

Es folgten weitere Standortbestimmungen und Zeugnisse aus den unterschiedlichsten Lebensphasen und Zeiten der Zugehörigkeit zur Gemeinde. Und zuletzt hielt Pastor Johannes Helmer einen bunten Strauß in der Hand und gewissermaßen schon sinnbildlich die Antwort auf etliche Fragen, die er Präses Ansgar Hörsting später stellen sollte. Denn die Suche nach dem verbindenden Element der teilweise sehr unterschiedlichen selbstständigen Ortsgemeinden im Bund evangelischer Gemeinden Deutschland gestaltete sich zunächst gar nicht so einfach, auch wenn es gemeinsame Traditionen gibt. Der „FEG-Papst“ äußerte seine Vision von FEG 2050: „Ich wünsche mir einen Gemeindebund, der vor allem eines hat: Jesus Christus. Wie groß der Bund dann ist, das interessiert mich nicht. Wo Jesus in der Mitte ist, da wird was Gutes daraus.“

Zum abschließenden Fürbittengebet versammelten sich mit Wolfgang Kegel, Gerhard Schneider und Günter Kunz die drei Vorgänger von Pastor Johannes Helmer.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Dienstag, 24. Mai

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