Siggi ist nominiert für Gastronomiepreis

Ein Vollblutgastronom

Der Willinger Hüttenwirt Siegfried von der Heide wurde in der Kategorie „Beverage“ für den „Deutschen Gastronomiepreis“ nominiert. Neben ihm stehen die Inhaber von zwei weiteren Erlebnisgastronomiebetrieben in der engeren Auswahl. Foto: Ulrike Schiefner

Willingen - Die Kandidaten kommen aus Berlin, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, Trier - und Willingen: Hüttenwirt Siegfried von der Heide wurde für den „Deutschen Gastronomiepreis“, der am Montag, 23. Februar, in Berlin verliehen wird, nominiert.

In der Kategorie „Food“ wer-den alljährlich Gastronomen ausgewählt, die mit zeitgemäßen Küchen- und Serviceleistungen erfolgreich Gäste verwöhnen. Innovative Gastgeber mit den Schwerpunkten Bar, Theke, Lounge und Erlebnis-Gastronomie werden in der Kategorie „Beverage“ ausgezeichnet. Hier stehen Siggi sowie seine Kollegen Patrick Rüther und Axel Ohm vom Braugasthaus „Altes Mädchen“ in Hamburg und Ralf Scheffler von der „Batschkapp“ in Frankfurt in der von einer Expertenjury getroffenen engeren Auswahl.

Jury-Vorsitzender Lothar Menge betont, dass die Kandidaten über Fachwissen, hohen Qualitätsanspruch und Ideenreichtum verfügen. „Alle sind Vollblutgastronomen und engagierte Gastgeber, die mit hohem Einsatz und Hingabe zum Wohl ihrer Gäste arbeiten.“ Die Entscheidung, wer letztendlich den Preis erhält, wird in den nächsten Wochen ebenfalls von der Jury getroffen. Sie bescheinigt dem Willinger Hüttenwirt, dass er für die Gastronomie lebt.

Siggi von der Heide übernahm die Hütte auf dem Ettelsberg im Jahr 1977. Er ist inzwischen 72 Jahre alt, gibt beruflich aber nach wie vor Vollgas. „Die Leute kommen seinetwegen“, erklärt Lothar Menge mit Blick auf die Besucherscharen. Als Chef der Willinger Alphornbläser ist der Hüttenwirt übrigens ebenfalls ein touristisches Aushängeschild des Weltcup-Orts. Auf seine Initiative hin findet alljährlich die Willinger Alphornmesse statt, die stets 5000 bis 10000 Besucher anlockt. (r)

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