Vorbereitungen laufen

Vorpremiere beim Hessentag: Freilichtbühne zeigt "Casanova" und "Pumuckl"

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Die Hauptdarsteller der Korbacher Freilichtbühne auf dem „Blauen Sofa“ der Waldeckischen Landeszeitung: (von links) Thomas Melzer als „Meister Eder“, Jana Thielemann vom Vorstand, Ronja Scheurer als „Pumuckl“, Luisa Iske als „Angelica Bramante“ und Yannick Dommermuth-Krüger als „Giacomo Casanova“.

Korbach. Sie können es kaum erwarten, endlich wieder vor Publikum zu spielen: Die Akteure der Korbacher Freilichtbühne stecken mitten in den Vorbereitungen für die kommende Saison. Und die beginnt in diesem Jahr schon im Mai mit einer Vorpremiere exklusiv zum Hessentag.

Mit dem Erwachsenen-Stück „Die Verführung des Casanova“ und „Meister Eder und sein Pumuckl“ wollen sich die Schauspieler der Freilichtbühne Korbach in die Herzen ihres Publikums spielen. „Der Text ist schon so gut wie drin“, sagt Yannick Dommermuth-Krüger, der nicht nur den Casanova auf der Bühne gibt, sondern auch beim „Pumuckl“ Regie führt. „Wir warten nur noch auf gutes Wetter, dass wir auf der Bühne proben können.“

„Casanova“ inszeniert er als ein temporeiches Spiel um echte und verschmähte Liebe, Verführen und Verführenlassen, um Eifersucht und Vergebung, gewürzt mit rasanten Fecht- und Verfolgungsszenen: Der große Verführer Giacomo Casanova ist aus den Bleikammern des Dogenpalastes in Venedig geflohen, wo er unter anderem wegen Gotteslästerei und Unzucht inhaftiert war. Der charmante Schwerenöter Zuflucht im Schloss der Familie Lombardi. Monika Göge, einst aktive Fechtsportlerin beim TSV Korbach, übt derzeit mit den Darstellern die Choreografien ein.

Auch beim Familienstück geht es bei den Proben jetzt um die Feinheiten. „Jede Probe ist eine Herausforderung, wir entdecken immer noch Nuancen, auf die es ankommt und die entscheiden, ob eine Szene gelingt oder nicht“, sagt Thomas Melzer, der als Meister Eder auf der Bühne steht.

Die Stimmung unter den Akteuren ist jedenfalls gut: „Wir haben Spaß alle miteinander und Bock darauf, dass es losgeht“, sagt „Pumuckl“ Ronja Scheurer. Mit den lustigen Streichen des rothaarigen Kobolds sind ganze Generationen groß geworden: Der Schreinermeister Eder wundert sich über seltsame Ereignisse in seiner Werkstatt. Ständig verschwinden Dinge – bis eines Tages Pumuckl erscheint. Der quirlige Kerl hält den Meister tüchtig auf Trab.

Karten: „Die Verführung des Casanova“ ist am Freitag, 25. Mai, um 18 Uhr, „Meister Eder und sein Pumuckl“ am Samstag, 26. Mai, um 14 Uhr zu sehen. Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen, im Bürgerbüro, bei der Waldeckischen Landeszeitung und online auf der Hessentags-Homepage.

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