Korbach

Vorschlag für „Shopping-Mall“ am Güterbahnhof

- Korbach (jk). Korbach will seine Magnetwirkung für Kunden in den nächsten Jahren deutlich steigern: schönere Gestaltung, mehr Angebot, mehr Qualität. So heißt das Ziel.

Den Korbachern liegt ihre Stadtentwicklung am Herzen: Interessenten, Händler, Grundbesitzer tummelten sich am Mittwochabend im Rathaus bei einer Sondersitzung des Parlaments. Zentrales Thema: Stadtentwicklung für die nächsten fünf bis zehn Jahre. Denn auch den Kunden ist die Stadt ans Herz gewachsen, wie Wirtschaftsförderer Werner Niederquell untermauerte. Die Kennziffer für „Zentralität“ ist seit 2000 von 157 auf knapp 187 gestiegen. Das heißt: Korbachs Geschäfte setzen fast doppelt so viel um, wie die Korbacher Bewohner allein an Kaufkraft (Geld) zur Verfügung haben. Somit strahlt Korbachs Geschäftswelt weit in die Region hinaus. Trotzdem könnte die Kreisstadt so manchen Euro mehr abschöpfen, davon sind die Marktstrategen überzeugt. „Von Eigentümern geführte Fachgeschäfte haben begonnen, sich für die Zukunft zu rüsten“, lobte Niederquell privates Engagement. Denn es geht „um eine Qualitätsoffensive für die Einkaufsstadt“, unterstrich Bürgermeister Klaus Friedrich. Vorrangige Aufgabe der Stadtplanung ist es nunmehr, auch im Einklang mit der Kaufmannsgilde „Hanse“ verschiedene Blickwinkel zu einem Bild der Zukunft zusammenzufügen. Mehr lesen Sie in der WLZ-Ausgabe vom Samstag, 18. September 2010.

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