Eppe/Medebach

Waldboden bei Eppe brennt

- Eppe/Medebach (resa). Zwei Tage lang hatte das Feuer im Waldboden geschwelt. Denn bereits am Mittwochabend war in eine Fichte bei Eppe der Blitz eingeschlagen. Gestern fachte der Wind den Brand dann an und der Waldboden auf der Grenzen nach Medebach fing Feuer. Der Rauch war weithin sichtbar.

Gegen 15 Uhr ging der Notruf bei der Polizei ein, wenige Minuten später waren die Feuerwehrleute aus Eppe vor Ort. Zwar lag das kleine Waldstücke genau im Grenzgebiet, dennoch kamen auch die Wehren aus Korbach und Goldhausen zum Einsatzort. Auch die Feuerwehrleute aus Medebach, ein Wasserwagen aus Hallenberg und ein örtlicher Bauer unterstützten die Kameraden bei den Löscharbeiten. „Die Situation war erst unübersichtlich“, erzählte Harald Casper, Wehrführer der Korbacher Wehr. Denn der Rauch zog wegen des Windes am Ende des Waldes hinaus. Es brannte aber nur ein schmaler Streifen im Süden. Nachdem die Feuerwehrleute die Flammen am Waldboden schnell im Griff hatten, galt es einen erneuten Ausbruch zu verhindern. „Der Boden ist sehr trocken“, erklärte Wolfgang Behle von der Goldhäuser Wehr, „deswegen müssen wir ihn ordentlich durchnässen und auch die Funken unter der Oberfläche löschen“. Mit einem harten Wasserstrahl wühlten die Freiwilligen den Boden auf. „Wir werden den Abschnitt in den nächsten Stunden mehrmals kontrollieren müssen“, kündigte Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick an. Die Brandursache war anfangs völlig unklar gewesen, dann hatten die Mitarbeiter des Forstamts die gespaltene Fichte gefunden.

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