Seit 100 Jahren steht der Malerfachbetrieb Franke für Qualität und Zuverlässigkeit

Familienbetrieb in vierter Generation

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Drei Generationen des Familienbetriebes: Der Geschäftsführer des Malerfachbetriebs Franke, Thomas Franke (links), mit seiner Frau Corinna und den Töchtern Maya und Hanna sowie Eva und Bernd Franke.

Seit nunmehr 100 Jahren steht der Malerfachbetrieb Franke in Bad Arolsen für Fachkompetenz und höchste Qualität.

In vierter Generation führt Thomas Franke das Unternehmen und blickt mit Stolz auf die lange und erfolgreiche Firmengeschichte zurück: „Seitdem mein Urgroßvater Bernhard Franke das Unternehmen in 1920 gegründet hat, liegt unser Fokus vor allem auf der Zufriedenheit der Kunden.

Durch jahrelange Erfahrung, beste Materialien und qualitativ hochwertige Arbeit zeichnet sich unser Betrieb aus. So verhelfen wir unseren Kunden dazu, ihre Träume im und am Eigenheim umzusetzen!“

1920 eröffnete Bernhard Franke den Malerfachbetrieb Franke im Philosophenweg in Mengeringhausen. Mit fünf Mitarbeitern bot er Maler- und Tapezierarbeiten an. 

Alle Arbeiten im und am Haus

Heute sind Thomas Franke und sein 26-köpfiges Team im Einzugsgebiet zwischen Kassel und Paderborn im Einsatz. Von Trockenbau und Gebäudedämmung über Bodenlege-, Maler- und Tapezierarbeiten bis hin zu Innen- und Außenputzarbeiten ist der Malerfachbetrieb der richtige Ansprechpartner.

Das Foto zeigt Willi Franke mit Sohn Bernd Franke nach getaner Arbeit. 

Angefangen hat alles etwas kleiner. 1920 machte sich Malermeister Bernhard Franke im Philosophenweg in Mengeringhausen selbstständig. Mit immerhin bereits fünf Mitarbeitern führte der Betrieb Maler- und Tapezierarbeiten in der Umgebung aus.

Mit Bernhard Franke fing alles an

Vielen wird Bernhard Franke aber auch in Erinnerung sein als Bürgermeister von Mengeringhausen. Er war nach dem 2. Weltkrieg im Amt und zeigte großen Einsatz. Immer an seiner Seite war Frau Karoline. In 1951 übergab Bernhard Franke den Malerfachbetrieb an seinen Sohn Willi.

In der Nachkriegszeit war Bernhard Franke Bürgermeister von Mengeringhausen.

Neuerungen mit den nächsten Generationen

Mit dem neuen Geschäftsinhaber stellten sich auch einige Neuerungen ein. Fortan bot das Unternehmen auch Putzarbeiten an. In der Region war der Malerfachbetrieb auch für Fachwerksanierung bekannt. Mitte der 50er-Jahre öffnete Willi Franke ein Ladengeschäft mit Maler- und Tapezierbedarf im Philosophenweg, das seine Frau Else mit viel Hingabe bis 1986 führte. Unterdessen absolvierte der 1952 geborene Sohn Bernd seine Ausbildung beim Kollegen Rudolf Rösener in Bad Arolsen.

Nach seiner Gesellenprüfung besuchte Bernd Franke die Badische Malerschule in Lahr, wo er 1975 die Meisterprüfung und 1976 die staatliche Abschlussprüfung zum Maler und Lackierer ablegte. Es folgten zehn Jahre im elterlichen Betrieb, welchen er 1985 übernahm.

Seine Frau Eva war fortan zuständig für die Buchhaltung. Auch die neue Generation brachte eigene Ideen ein und so wuchs die Zahl der Mitarbeiter auf 15 an. Denn nun bot der Betrieb auch Gebäudedämmung und Fußbodenarbeiten an sowie Innen- und Außenputzarbeiten. „Spezialisiert waren wir allerdings auf das Thema Raumgestaltung“, sagt Bernd Franke. Deshalb zählten vor allem Privathaushalte zum Kundenstamm des Betriebs.

Die Weichen auf Zukunft gestellt 

Der Malerfachbetrieb wächst seit dem Umzug in das Mengeringhäuser Feld stetig. In 1996 stand dann ein weiterer großer Schritt an. Vom Philosophenweg, wo der Betrieb seit Gründung im Jahr 1920 ansässig war, zog man an den neuen und heutigen Standort im Mengeringhäuser Feld. In der Mengeringhäuser Straße 21 wuchs der Betrieb zeitweise auf bis zu 40 Mitarbeiter an. Der große Vorteil des neuen Standorts zeigte sich vor allem in den Räumlichkeiten. Die neu errichtete Halle bot mehr Platz und so konnten Arbeitsabläufe optimiert werden. 

Fast 50 Auszubildende in 15 Jahren

Ein Jahr nach der Eröffnung des neuen Standorts schlug auch Sohn Thomas den Weg als Maler und Lackierer ein. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung verschlug es ihn nach Frankfurt, wo er als Ausbilder und Vorarbeiter tätig war. Seinen Meistertitel erwarb er 2004 an der Meisterschule „Farbe und Gestaltung“ in Stuttgart. Nach einer Zwischenstation stieg Thomas Franke 2006 in den Familienbetrieb ein. Vier Jahre später war er Mitgesellschafter. Seit 2015 ist er alleiniger Geschäftsführer. Ihm liegt neben seinen Kunden und Mitarbeitern vor allem auch das Thema Ausbildung am Herzen. „Wir haben in den letzten 15 Jahren fast 50 Auszubildende im Betrieb gehabt. Ausbildung ist wichtig und wir freuen uns immer, wenn sich junge Menschen für eine Ausbildung zum Maler und Lackierer oder einem anderen Ausbildungsberuf bei uns entscheiden“, sagt der Geschäftsführer. Sein Vater Bernd bestätigt: „Es hat immer Spaß gemacht, das Wissen weiterzugeben.“ Er ist noch immer die gute Seele des Betriebs. „Wenn man in einem Handwerksbetrieb groß geworden ist, hängt man sehr daran“, sagt er. 

Betrieb immer wieder weiterentwickelt

In den vergangenen 15 Jahren hat Thomas Franke den Betrieb immer wieder weiterentwickelt, hat mehrfach die Halle ausgebaut und den Fuhrpark erweitert. Seit 2018 ist auch seine Frau Corinna mit im Betrieb. Sie ist kaufmännische Angestellte. Familie Franke wollte das Jubiläum eigentlich groß feiern. „Das ist aufgrund der aktuellen Situation leider nicht möglich“, sagt Thomas Franke. Wie bei vielen Veranstaltungen hat auch hier die Corona-Pandemie einen Strich durch die Planungen gemacht. Die Feier wird aber auf jeden Fall nachgeholt, sobald es möglich ist. 

100 Bäume für den Stadtwald

„Dennoch wollen wir schon jetzt etwas zurück geben“, erklärt Thomas Franke. Deswegen hat sich die Familie überlegt, für jedes Jahr, welches der Malerfachbetrieb Franke besteht, einen Baum zu Pflanzen. „100 neue Bäume tun dem Mengeringhäuser Stadtwald sicherlich gut“, sagt Familie Franke. Für die Zukunft wünscht sich Geschäftsführer Thomas Franke, dass das Unternehmen in den nächsten 100 Jahren mit Bedacht weitergeführt wird.

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