Platt-Wörterbuch an Waldeckischen Geschichtsverein übergeben

Waldecker Wörter zum Nachschlagen

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Die gängigsten Wörter im Waldecker Platt: Redaktionsleiter Thomas Kobbe (links) und Andreas Karl Böttcher vom Waldeckischen Geschichtsverein stellen das neue Wörterbuch vor, das bei der WLZ erhältlich ist. 

Was ist typisch fürs Land, was sind besondere Begriffe in den Dörfern und Städten? In einem großen Wettbewerb hat die Waldeckische Landeszeitung „Waldecks Wort“ gesucht. Eine Auswahl der Einsendungen gibt es jetzt zum Nachschlagen in einem kleinen Wörterbuch.

Korbach – Tausende Begriffe hatten die Leser bei der WLZ-Aktion vorgeschlagen – die Jury entschied sich schließlich für den „Dilldopp“, den Kreisel, der im übertragenen Sinne auch für ein überdrehtes Kind steht. In die engere Wahl der Jury fielen aber Dutzende weitere gängige Wörter. 

Sie sind nun in dem 28 Seiten starken Heft dokumentiert. WLZ-Redaktionsleiter Thomas Kobbe überreichte das Wörterbuch für das Mundartarchiv des Waldeckischen Geschichtsvereins an Andreas Karl Böttcher, Leiter des Plattdeutschen Arbeitskreises der Bezirksgruppe Arolsen.

Böttcher war bei dem Wettbewerb Mitglied der Jury und ist derzeit in vielen Orten des Waldecker Landes unterwegs, um Sprachbeiträge für das im Aufbau befindliche Waldeckische Mundartarchiv aufzunehmen.

Das Wörterbuch ist in der Geschäftsstelle der WLZ in Korbach, Lengefelder Str. 6, erhältlich und kostet 3,50 Euro, für Abonnenten nur 2,50 Euro. 

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