Adorf

Wanderer müssen auf Raststation in Adorf warten

- Diemelsee-Adorf (nv). Die Umgestaltung des Adorfer Tretbeckens zur naturbelassenen Raststation am Diemelsteig verzögert sich. Die Eröffnung wird laut Ortsvorsteher Hans Hiemer vom 12. Juli auf Ende August verschoben.

Zerhackter Beton, Baumstümpfe, aufgewühlte Erde und eine neue Hütte zeugen davon, dass sich am alten Adorfer Tretbecken in der Heimbicke etwas tut – oder besser gesagt, getan hat. Seit den Abriss- und Baumfällarbeiten im April, die Ortsbeirat und heimische Vereine in Eigenleistung ausführten sowie dem Bau der Hütte durch die Landjugend im Mai, ruht die Baustelle. Von der Planung, über Genehmigung und Ausschreibung bis zur Ausführung – „überall gab es Verzögerungen, deshalb ist uns die Zeit davongelaufen“, erklärt Hiemer. Weiteres Problem: „Die Kosten fallen höher aus als geplant“, berichtet der Adorfer. 30 000 Euro sind im Haushalt der Gemeinde veranlagt, 21 000 Euro Fördermittel fließen aus dem Leader-Programm. „Bei allem Ärger um die Verzögerung darf nicht vergessen werden, dass die Umgestaltung nur deswegen ein Leader-Projekt ist, weil eine Wander- und Raststation am Diemelsteig, nicht eine Freizeitanlage für die Adorfer entsteht“, stellt Planer Bernd Wecker vom Lichtenfelser Büro Bioline klar. In seiner Funktion als Regionalmanager der Leader-Region legte er am Freitagabend im Rahmen der Diemelseer Gemeindevertretersitzung in Adorf einen ersten Zwischenbericht zur Arbeit der Leader-Entwicklungsgruppe vor (mehr zum Bericht lesen Sie in der WLZ-Zeitungsausgabe vom 29. Juni 2009). Mehr zum Tretbecken lesen Sie in der WLZ-Zeitungausgabe vom 27. Juni 2009.

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