Korbach

„Warum das ganze Theater?“

- Korbach (tk). Mit Landeszuschüssen soll das Bürgerhaus umgebaut und modernisiert werden. Das Auswahlverfahren für den Architekten sorgte im Haupt- und Finanzausschuss für Aufregung.

Ein großes Foyer im neuen Zwischentrakt, weitestgehend barrierefreie Zugänge und Wärmedämmung nach dem neuesten Stand der Technik: So lauten Leitlinien für den Umbau des Bürgerhauses. Welches Planungsbüro sie umsetzen soll, steht jetzt fest. Der Magistrat hatte Anfang der Woche beschlossen, das Korbacher Architektenbüro Kleine und Potthoff zu beauftragen, das „Impulsprojekt“ für den Stadtumbau umzusetzen. Zuvor hatte ein Informationsgespräch mit den Fraktionspitzen stattgefunden. Dabei sei mitgeteilt worden, dass der Magistrat nur einen Vorschlag unterbreiten werde, aber die Stadtverordneten bei ihrer nächsten Sitzung am Donnerstag, 24. Juni (19 Uhr, Rathaus-Sitzungssaal) endgültig darüber entscheiden, wer welche Umbaupläne schmieden soll. Dass sie das Ergebnis des Auswahlverfahrens lediglich zur Kenntnis nehmen können, wie sich in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Mittwoch herausstellte, sorgte für Unmut unter den Parlamentariern. „Warum machen wir heute das ganze Theater? Der Bär ist geschossen, und wir sollen zur Beerdigung kommen“, formulierte Heinz Langerzik (CDU) zugespitzt und nach eigenen Worten „schockiert“ über das Verfahren. Mit der Auswahl des Architekten sei doch bereits eine Entscheidung für dessen eingereichten Planentwurf gefallen. Darin sah Langerzik eine „Übergehung des Parlaments“. Mehr lesen Sie in der WLZ-Ausgabe vom Freitag, 28. Juni 2010.

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