Was ist bei der Einnahme von Viagra-Generika zu beachten?

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Das Medikament Viagra erfreut sich bei Männern seit Jahren großer Beliebtheit, weil es effektiv die erektile Dysfunktion behandelt. Mittlerweile gibt es Viagra-Generika. Darauf sollte man bei der Einnahme achten:

Dabei hilft das Mittel gegen Erektionsstörungen aller Schweregrade und gegen unterschiedliche Ursachen. Da das Patent für Viagra am 24. Juni 2013 abgelaufen ist, stehen seitdem günstigere Alternativen zur Verfügung. So kann man in Apotheken mittlerweile diverse Medikamente mit dem Wirkstoff Sildenafil erhalten. Dieser Artikel liefert weitere Informationen über solche Viagra-Generika und es wird erklärt, worauf man bei der Einnahme dieser Mittel achten sollte.

Viagra-Generika

Viagra-Generika, sprich Nachahmerpräparate, sind geprüfte und zugelassene Mittel und unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Qualität und Wirkung kaum oder gar nicht vom Original. Neben dem gefäßerweiternden Effekt lässt sich hiermit vor allem eine erektionsfördernde Wirkung erzielen.

Potenzmittel helfen Männern dabei, die erektile Dysfunktion zu bekämpfen und somit ein erfülltes Sexualleben zu führen. Die dazu gehörenden Viagra-Generika wirken allerdings nur, wenn der Konsument auch sexuell erregt ist. Ein solches Präparat hilft also nicht gegen Lustlosigkeit. Optisch unterscheiden sich die Nachahmerprodukte vom ursprünglichen Viagra häufig nur minimal in ihrer Form.

Wer Viagra Generika kaufen möchte, sollte darauf achten das der Anbieter auch ein Rezept verlangt, denn auch wenn das Patent abgelaufen ist, bleibt der Wirkstoff verschreibungspflichtig. Wer kein Rezept vom Hausarzt einreichen möchte, kann auch eine Ferndiagnose über eine Online Klinik in Anspruch nehmen, die Rezeptausstellung erfolgt dann über das Internet.

Die richtige Einnahme von Viagra-Generika

Potenzmittel nimmt man nach Bedarf und mit einem Glas Wasser ein. Viagra-Generika sind als Tabletten mit verschiedenen Wirkstoffdosen (25 mg, 50 mg, 100 mg) erhältlich. Anders als das Original besitzen die Nachahmerprodukte oftmals Einkerbungen, wodurch die Pille einfacher geteilt werden kann.

Im Normalfall nimmt man das Potenzmittel zwar in Form einer ganzen Tablette ein, doch manchen Männern reicht auch eine halbe Tablette, um dieselbe Wirkung zu erzielen. Somit können sie die Medikamente länger verwenden und sparen an dieser Stelle entsprechend Geld. Zudem können somit die möglichen Nebenwirkungen reduziert werden. Die geeignete Dose orientiert sich nach dem Ausmaß der Erektionsstörung. Es ist empfehlenswert mit der kleinsten Dosis anzufangen und die Menge suxessive anzupassen.

Damit das Potenzmittel seine voll Wirkung entfalten kann, ist es ungefähr eine Stunde vor dem Geschlechtsverkehr einzunehmen. Die Wirkung hält je nach Person zwischen 4 und 6 Stunden an. Keinesfalls sollte man das Mittel gegen Erektionsstörungen beliebig dosieren. Bei der Einnahme von Viagra-Generika ist zu beachten, dass man vorher ein Arztgespräch führen sollte. So erfährt man, ob und welches Potenzmittel mit welcher Dosis eingenommen werden darf oder sollte.

Mögliche Nebenwirkungen

Da es sich bei Sildenafil um einen verschreibungspflichtigen Wirkstoff handelt, ist dieses Präparat nicht frei von Nebenwirkungen. Zwar treten die Nebenwirkungen nicht immer auf, dennoch sind diese nicht zu unterschätzen. Mögliche Nebenwirkungen sind Sehstörungen, Kopfschmerzen und eine verstopfte Nase. Sehr selten tritt eine unangenehme Dauererektion auf, die einen Besuch bei einem Arzt erfordert, da andernfalls möglicherweise dauerhafte Schäden zurückbleiben könnten.

Die meisten Patienten berichten nur von einem geröteten Kopf, Kopfschmerzen oder einer verstopfen Nase. Wer eine geringe Dosis wählt, reduziert auch die Gefahr und Intensität der möglichen Nebenwirkungen.

Mögliche Risikogruppen

Für manche Männer kann das Einnehmen von Viagra-Generika gefährlich werden, da der darin enthaltene Wirkstoff einen Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System und den Blutfluss hat. Deshalb eignen sich Viagra-Generika nicht für Männer, die unter einem niedrigen Blutdruck und unter schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden. Wer Leberfunktionsstörungen und eine Krankheit der Netzhaut hat, sollte ebenfalls auf die Einnahme verzichten.

Gefährliche Fälschungen im Internet

Da sich viele Männer mit Potenzstörungen für ihr Problem schämen, suchen sie erst nach langem Zögern die Arztpraxis auf. Aus diesem Grund bestellen die betroffenen Männer häufig Pillen gegen Erektionsstörungen im Internet. Oft handelt es sich im Internet um Fälschungen, die entweder keine Wirkung haben oder gefährlich sind. Medikamente gegen Erektionsstörungen sind die am häufigsten gefälschten Mittel. Die gefährlichen Fälschungen kommen vorwiegend aus Asien (China oder Indien).

Deren Zusammensetzung ist oftmals unklar, weshalb die Fälschungen eine gesundheitliche Gefahr für die Betroffenen darstellen können. Schon wegen der eigenen Gesundheit sollte man sich jedes verschreibungspflichtige Potenzmittel und natürlich auch die Viagra Generika nur vom Arzt verschreiben lassen.

Fazit

Viagra-Generika sind effektive Mittel, wenn man Erektionsstörungen behandeln und ein zufriedenstellendes Sexualleben führen möchte. Bei der Einnahme der Potenzmittel sollte man allerdings immer die geeignete Dosis und den Zeitpunkt der Einnahme beachten. Am besten lässt man sich die Medikamente von einem Arzt verschreiben. Dabei kann der Patient heutzutage auch eine Online Klinik anstatt den klassischen Arztbesuch in Anspruch nehmen.

Weitere Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Sildenafil

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